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Die Reichsfarben des Heiligen Deutschen Reiches

 
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Salamander



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BeitragVerfasst am: 06.01.2011, 22:49    Titel: Die Reichsfarben des Heiligen Deutschen Reiches Antworten mit Zitat

Liebe Gefährten!
Mit großer Erschütterung habe ich unter "Einblick 10/2009" den Aufsatz "Nationalfarben" zur Kenntnis genommen! Ich kenne diese Herleitung, seit ich durch meinen Beitritt zur NPD am 01.10.1977 der völkischen Bewegung angehöre. Da ich rechtzeitig erkannt habe, daß auf solche Weise nichts zu erreichen, und ich obendrein erkennen mußte, daß jene Partei von Freimaurern gesteuert und vom Verfassungsschutz durchsetzt ist, gehöre ich ihr seid rd. 25 Jahren nicht mehr an und auch keiner anderen Gruppierung.
Um so mehr erstaunt es mich, ausgerechnet in diesem Forum auf eben jene Herleitung zu stoßen, die in der NPD verbreitet wird und an der in dieser Zusammenstellung kaum etwas stimmig ist.
Ich darf mir ein Urteil darüber erlauben, denn ich bin Heraldiker, also Wappenkundler, langjähriges Mitglied des Herold (MdH), eingetr. Vereins f. Heraldik, Genealogie u. verwandte Wissenschaften von 1863 sowie der Deutschen Gesellschaft für Flaggenkunde (DGF).
Die Entstehung der Deutschen Reichsfarben ist weitaus komplizierter.
Den Anfang bildet eine völlig getrennte Entwicklung von Flaggenfarben und Wappenfarben, von denen die Flaggenfarben die älteren sind. Diese gehen zurück auf die alte Reichssturmfahne, die anfangs schlicht rot war. Auf die Ursilbe "ruot" gehen das Recht, das Reich und eben auch rot zurück (Guido von List), daher die Farbe. Schon recht früh erhielt dieses einfache, regelrechteckige Tuch ins vordere Obereck - also an der Stange - ein weißes, schlankes, kleines Kreuz. Diese alte Reichssturmfahne wird originalgetreu noch heute vom schweizer Urkanton Schwyz als Kantonsbanner geführt. Von jener ist das Schweizer Banner ebenso abgeleitet wie auch das Danebrog (Dänentuch). Darüber hinaus führten und führen fast alle Hansestädte die Farben rot und weiß als Wappenfarben, Flaggenfarben oder beides, denn diese Farben galten gemeinhin als die Farben des Reiches. Es hat darüber niemals eine amtliche Verfügung gegeben, sondern der Brauch wurde einfach aufgenommen und über Jahrhunderte aufrecht erhalten.
Demgegenüber galt das Wappen immer als dem Reichsoberhaupt persönlich zustehend. Dennoch strahlte auch jenes in die Heraldik ab. Daher führten und führen viele (ehemaligen) Reichsstädte zwei Wappen, eines in den Flaggenfarben und eines in den Wappenfarben. Diese waren immer schwarz und Gold.
An dieser Stelle sei zum allgemeinen Verständnis eingefügt, daß es in der nordeuropäischen Heraldik im Schilde niemals die Farben gelb und weiß gibt, sondern immer nur die Metalle Gold und Silber.
Andersherum gibt es auf Flaggen niemals die Metalle Gold und Silber sondern immer nur die Farben gelb und weiß, die dann hier entsprechend die Metalle vertreten.
Schließlich sind Flaggen ohne ideellen Verlust durch jedes gleich aussehende Stück zu ersetzen. Hingegen sind Fahnen - selbst wenn sie zu Hunderten gleich aussehen, wie moderne Truppenfahnen - immer unersetzliche Einzelstücke, deren Verlust einer Entehrung nahekommt.
Die Verknöcherten unter den Heraldikern - und davon gibt es mehr als genug - behaupten nach wie vor, die Heraldik sei entstanden, um in der Schlacht erkennen zu können, mit wem man es zu tun habe. Dies ist längst widerlegt, denn in Blut, Staub und Schlamm eines mittelalterlichen Schlachtgetümmels dürfte es sehr schwer gefallen sein, unter dem Schmutz der Schilde oder auch der Wappenröcke die Wappen überhaupt noch zu erkennen. Außerdem hätte manch einer frühzeitig den Kopf verloren, hätte er mitten in der Schlacht heraldische Studien betrieben.
Nein! Es ist sehr wohl bekannt, daß es eine mittelalterliche Rückbesinnung (Renaissance) auf das Brauchtum der germannischen Ahnen gegeben hat. Bildhaften Ausdruck fand das in der Heraldik.
Von Anfang an zeigte das Wappen des Deutschen Königs den Deutschen Adler, zunächst golden in schwarz, recht bald schwarz in Gold.
Abermals später bürgerte sich ein, für den Deutschen König den natürlichen - also einköpfigen - Adler zu verwenden, wurde er aber römischer Kaiser den zweiköpfigen, den Doppeladler, der wohl aus Byzanz entlehnt war (dort golden in rot, heute in Rußland).
Von diesen Wappen wurden zur Spätzeit des HRRDN die Flaggenfarben schwarz-gelb abgeleitet, die seit 1804 vom Kaisertum Österreich weiter geführt wurden bis 1918/19. Dabei ist jedoch zu bedenken, daß diese Farben bereits zur Zeit ihrer Einführung hauptsächlich die Farben des Erzhauses Österreich und seiner Besitzungen waren, lediglich vom Wappen des römischen Kaisers abgeleitet, nicht unbedingt als Flaggenfarben des Reiches geltend.
Nach Auflösung des HRRDN 1806 war Schwarz-gelb jedenfalls die amtliche Flagge des Kaisertums Österreich.
Schwierig wird die Flaggengeschichte Deutschlands nach dem Wiener Kongreß 1814/15.
Der Deutsche Bund führte zunächst überhaupt keine Flagge.
Als es dann 1832 zu "Hambacher Fest" kam, tauchten in der Tat die Faben schwarz, gelb und rot vermehrt auf, aber in den unterschiedlichsten Anordnungen sowohl waagerecht wie senkrecht, allerdings neben den ganzen Landesflaggen und den Fahnen der verschiedenen Vereinigungen.
Daß das Ganze wenn nicht Logenveranstaltung, so doch von den Logen durchsetzt war, muß ich hier nicht besonders betonen. Das dürfte jedem klar sein. Diese waren es auch, die das Gerücht in Umlauf setzten, das Freikorps "Lützow" habe sich in schwarze Uniformen mit roten Aufschlägen und goldenen Knöpfen gekleidet, um so die alten Reichsfarben zu tragen. Das ist narürlich ebensolcher Unfug wie die Herleitung der Farben von der Fahne der Burschenschafter.
Das Lützowsche Freikorps war weitgehend in Zivil gekleidet, und um die vielen unterschiedlichen Kleidungsstücke zu vereinheitlichen, hat man sie allesamt schwarz gefärbt, soweit sie es nicht schon waren. Das Hinzufügen der roten Aufschläge und Vorstöße sowie der goldenen bzw. messingnen Knöpfe stammt wie überhaupt die uniforme Ausstattung aus der Spätphase der Napoleonischen Kriege. Ich erinnere an den Satz "Gold gab ich für Eisen", so wurde der Krieg gegen Napoleon finanziert, und oft waren beim einfachen Volke die goldenen Eheringe die einzigen Wertgegenstände, die die überhaupt hatten. Von einem bewußten Anlegen einer Uniform in den Farben des gerade untergegangenen HRRDN kann also überhaupt nicht die Rede sein.
Daß sich die Politiker von heute wegen ihres Freimaurer-Fetzens auf die damaligen Burschenschaften berufen, ist geradezu ein Kuriosum, denn die Burschenschafter von damals waren alles andere als Freimaurer. Im Gegenteil! Sie hauptsächlich waren die Träger des völkischen Gedankens! Dagegen sind die Burschenschafter von heute vielleicht nicht alle in der Loge, jedoch so von ihr durchsetzt, daß sie dort alles fest im Griff hat.
Als die Burschenschafter von damals ihre Fahne anfertigen ließen, hatten sie keines Falles ein Anknüpfen an alte Reichsfarben im Sinne. Dann hätte der Eichenzweig schwarz in gelb sein müssen. Es ist auch nirgendwo überliefert, daß für die Farbgebung eine besondere Herleitung gelte. Vielmehr verwendete man die Deutsche Eiche als etwas Erhabenes, das aus eben diesem Grunde auch golden dargestellt wurde. Schwarz ist hierzu die beste Kontrastfarbe. Die Streifen oben und unten sind nicht hochrot, wie sie es hätten sein müssen, wenn es sich um Reichsfarben hätte handeln sollen, sondern sie waren purpurfarben. Das unterstreicht eher, daß man die Deutsche Eiche durch den kaiserlichen Purpur nochmals würdigen und hervorheben wollte.
Im Zuge der Aufstände von 1848 wurde der Logen-Fetzen zur Flagge des Deutschen Bundes. Es gab sogar einige Schiffe, die unter dieser Flagge gefahren sind. Das war jedoch nur ein Zwischenspiel. Bereits nach drei Jahren mußte die Flotte verkauft werden, Erzherzog Johann legte sein Amt als Reichsverweser nieder, und 1852 wurde der Fetzen von einigen Staaten - darunter die USA - zur PIRATENFLAGGE erklärt.
Als unter Preußens Führung der Norddeutsche Bund gegründet wurde, ersann Bismarck für diesen eine völlig neue Flagge. Diese setzte sich zusammen aus dem schwarz-weiß Preußens sowie dem weiß-rot der Hanse-Städte bzw. auch dem rot-weiß Brandenburgs. Außerdem kamen diese Farben einzeln oder gemeinsam auch in vielen Flaggen der übrigen Bundesstaaten vor. An Österreich kann dabei überhaupt nicht gedacht worden sein, da dieses Schwarz-gelb als Reichsflagge führte. Rot-weiß-rot war nur innerhalb der Erblande von Bedeutung. Dies änderte sich erst durch den Ausgleich mit Ungarn und die Schaffung der Doppelmonarchie 1867, blieb aber aus Sicht des Reiches - also Bismarcks - eine innere Angelegenheit Kakaniens (abgeleitet von k.k. bzw. k.u.k.).
Als 1871 das Deutsche Kaiserreich gegründet wurde, wurde die Flagge des Norddeutschen Bundes zur Deutschen Reichsflagge erhoben.
Übrigens wurde der natürliche - also einköpfige - schwarze Adler in Gold durch seine Festsetzung als Reichswappen des Deutschen KAISERreiches überhaupt erst in den Rang eines KAISERadlers erhoben, denn der mittelalterlichen Überlieferung zur Folge war er bis dahin immer nur ein Königsadler.
Bezüglich der Festsetzung von schwarz-weiß-rot als Reichsflagge des Kaiserreiches ist äußerst bemerkenswert, daß Bayern den Flaggenvorschlag schwarz-GELB-rot unterbreitete. Bismarck hebelte diesen mit dem Hinweis darauf aus, daß er der Revolutionsflagge von 1848 zu ähnlich sehe. Wäre Bismarck damals in der Lage gewesen, über seinen Schatten zu springen oder hätte er sich sogar sachliche Gedanken über die Heraldik des Reiches gemacht, wäre unserem Deutschen Volk und Reich ein beinahe hundertjähriger Flaggenstreit erspart geblieben.
Bayern wiederholte seinen Flaggenvorschlag sowohl 1918/19 als auch 1948/49.
Die Flaggengeschichte der Weimarer Republik, des Führerreiches sowie der Bonner und der Pankower Republik ist hinlänglich bekannt und braucht hier nicht mehr erörtert zu werden.
Allerdings ist zur Flagge des Führerreiches zu fest zuhalten, daß diese Flagge ein Sakrileg war und ist, denn das Sonnenkreuz - das ist ja seine wahre Bedeutung - ist ein GÖTTLICHES und damit ein HEILSZEICHEN. damit stellt seine Verwendung für Profanes - noch dazu für Politik - ein Sakrileg dar. Dies hätte nie und nimmer geschehen dürfen!
Welche Schlußfolgerung ist nun aus alledem zu ziehen, vor allem in Hinblick auf die Gründung des Heiligen Deutschen Reiches als dem verheißenen 3. Reich des tausendjährigen Goldenen Zeitalters in naher Zukunft?
Grundsätzlich ist fest zu halten, daß eine Staatsflagge IMMER Bezug haben sollte zum Wappen dieses Staates.
Das Deutsche Reichswappen zeigt in Gold den schwarzen, golden gekrönten und nimbierten (von einem Heiligenschein umschienenen), rot bewehrten und gezungten Deutschen Reichsadler mit silbernen Augen (Erwähnung heraldisch unüblich; dies geschieht hier nur, um ALLE Reichsfarben heraldisch zu erfassen).
Der schwarze Adler in Gold ist älteste, heraldische Überlieferung in Volk und Reich. Daher sind schwarz und gelb zwingende Bestandteile der Deutschen Reichsflagge. Dabei ist fest zu halten, daß die Farbe des Motives immer Vorrang hat vor der Grundfarbe. Daher hat schwarz auch immer Vorrang vor gelb.
Aber wie ich zuvor erläutert habe, sind die alten Flaggenfarben rot und weiß.
Daraus ergeben sich als Reichsfarben schwarz, Gold bzw. gelb, rot sowie Silber bzw. weiß.
Eine heraldische Grundregel ist, daß zwei Farben immer durch ein Metall und die beiden Metalle immer durch eine Farbe getrennt werden müssen.
Auf Flaggen werden die Metalle durch die sie vertretenden Farben ersetzt.
Bei der großen Flaggenvielfalt weltweit ist das nicht immer durch zu halten, aber dort, wo es gelingt, ist die Wirkung großartig. Vorbildlich ist hier die Flagge des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Irland, eine heraldische Meisterleistung!
Um eine Flagge nicht als Flickenteppich erscheinen zu lassen, sollten nicht mehr als drei Farben zur Flaggengestaltung herangezogen werden.
Das bedeutet, daß weiß - obwohl Reichsfarbe - in der Reichsflagge im Allgemeinen nicht dargestellt werden kann. Im Besonderen wird weiß jedoch als erste Hilfsfarbe für Beizeichen hinzugezogen, z.B. für den weißen Bord der Reichslotsenflagge.
Nun muß aus der Gestaltung unserer Reichsflagge hervorgehen, daß wir von der GOTTHEIT in die Pflicht genommen worden sind, Wahrer des Göttlichen Lichtes im Diesseits und damit auch Wehrheit der Wahrheit zu sein. Dadurch ist eine Kreuzflagge vorbestimmt, genauer, eine Nordkreuzflagge, die zugleich unsere Herkunft als Nordvolk zum Ausdruck bringt.
Um auf große Entfernung und auf hoher See immer gut sichtbar zu sein, darf das Kreuz nicht zu schmal sein. Hier bietet sich an, auf die Streifenbreite der gleichmäßig waagerecht dreistreifigen Flagge zurück zu greifen. Schließlich muß das Obereck der Flagge in seinen Proportionen denen der ganzen Flagge entsprechen, um für verschiedene Dienste entsprechend unterschiedliche Ableitungen der Reichsflagge schaffen zu können, wofür die Proportionen des Oberecks wichtig sind.
Um all dies zu gewährteisten, gibt es nur eine einzige Gestaltungsmöglichkeit, in heraldischer Beschreibung:
Ein schwarzes Nordkreuz auf einem gelben in rot, wobei die flugseitige, gelb-rote Senkrechte auf der Mittelsenkrechten der Flagge liegt, das Ganze doppelt so lang im Winde wie hoch am Mast.
Höhe : rot 12, gelb 3, schwarz 6, gelb 3, rot 12;
Länge: rot 24, gelb 3, schwarz 6, gelb 3, rot 36.
Diese Flagge des Deutschen Volkes und Reiches wehte lange Jahre über meinem Hause in Gartow/Elbe. Damals wußte ich noch nicht, daß andere bereits ganz ähnliche Ideen gehabt haben, aber jene waren nicht so detailliert durchdacht, sondern nur Nachbauten anderer Nordkreuzflaggen wie der norwegischen.
Da ich ein vollständiger Zuse-Neuling bin, bin ich leider nicht in der Lage, diesen Aufsatz mit den entsprechenden Bildern zu versehen, vor allem einer maßstabgetreuen Darstellung der zum Schluß beschriebenen Deutschen Reichsflagge. Aber vielleicht ist es einem Gefährten hier im Forum möglich, eine meinen Vorgaben entsprechende Darstellung ergänzend hier ins Forum zu stellen.
Ich hoffe, mit diesem Aufsatz dem interessierten, völkischen Leser einen hilfreichen Überblick über die Entstehung und Geschichte der Deutschen Reichsfarben sowie einen vielversprechenden Ausblick auf ihre künftige Anwendung geliefert zu haben.
Euer SALAMANDER
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Stutz



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BeitragVerfasst am: 07.01.2011, 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Salamander,

was Sie da an interessanten Einzelheiten schreiben, will in Ruhe geprüft und durchdacht sein. Dazu habe ich im Moment nicht die Zeit, das ist auch nicht mein Spezialgebiet.
Aber eine Kleinigkeit am Rande: Die wahrscheinlich allererste Fahne Schwarz-Weiß-Rot dürfte wohl die des Stammes Levi bei den alten Israeliten gewesen sein, welcher bekanntlich die Priesterschaft stellte. Ich will nicht behaupten, Schwarz-Weiß-Rot sei aus dieser ursprünglich altjüdischen Tradition hervorgegangen, aber kirchlicher Einfuß könnte bei der Anregung dazu doch eine Rolle gespielt haben?
(Ganz beiseite lasse ich auf gutem Grund den angeblich möglichen Bezug auf den Atlantisbericht, wie er blödsinniger Weise von manchen Phantasten kommt, die Planton nicht lesen können, wie er geschrieben hat).

Viele Grüße
Stutz

PS: ich betrachte mich als ein Mensch im gesamtabendländischen Geist, nicht als eng "völkisch". Das entspricht wohl auch der Basis, auf der das alte Deutsche Reich stand.
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Stutz



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BeitragVerfasst am: 08.01.2011, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Salamander,

inzwischen konnte ich mit einem studierten Historiker und Herausgeber einer nicht ganz unbekannten Historischen Zeitschrift telefonieren.

Was die Kleindeutsche Lösung anbelangt, zu der es 1871 kam, ist die Fahne, sind die Farben, im Hinblick auf den Reichsgedanken belanglos, weil die Reichsidee immer groß zu denken war. Das konnte - aus Sicht der Reichsidee - nur ein Provisorium sein.
Ob das Schwarz-Weiß-Rot der kleindeutschen Lösung von 1871 auf die Fahne des Norddeutschen Bunds zurückgent (die ich als Hanseate natürlich kenne), scheint höchst fraglich zu sein. In Berlin, so wurde ich unterrichtet, fürchtete man sogar, als bloße Erweiterung des Norddeutschen Bunds zu gelten - denn die Farben dürften 1871 tatsächlich so zustandegekommen sein, wie es in dem CN-Bericht steht.

Ich finde das aber auch unerheblich. Die Kleindeutsche Lösung (wie man damals sagte), konnte in Wahrheit keine Reichsnachfolge beanspruchen.
Das REICH erfordert die Großdeutsche und überlantioane Lösung, denn es basierte ja von Anfang an auf der Idee des Römisch-Deutschen-Reiches. Und da stimmen die Farben Schwarz-Rot-Gold auf jeden Fall.

Mir persönlich wären die Farben gleichgültig, ich fände z.B. die Isais-Farben Schwarz-Weiß-Violett sehr schön! Das Neue braucht etwas Neues.
Der schweizer Philosoph Bernhard Schaub hat in seinem Werk "Reich Europa" vieles geschrieben, was mir klug und richtig zu sein scheint (vieles, nicht alles). Sollte gelesen werden.

Viele Grüße
Stutz
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Salamander



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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 01:32    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Gefährte Stutz! Was das mit den Leviten soll, weiß ich nicht. Steht das im AT? Das ließe darauf schließen, daß dieser Abschnitt erst nach der Begegnung mit den Philistern zu Stande gekommen ist, das ist nämlich die griechisierte Form des Stammesnamens der Friesen. Diese sind dort angelandet, weil ihr Land durch eine Impaktflut unbewohnbar geworden bzw. versunken ist (Impakt = Einschlag eines Himmelskörpers und seine Folgen). Der Atlantis-Bericht und die Erkenntnisse daraus, zu denen Pastor Jürgen Spanuth gekommen ist, sind nämlich durchaus schlüssig. Atlantis ist schließlich griechisch für Atalant = Vaterland, Heliga Atalant = Heiliges Vaterland, Heligalant = Helgoland.
Bis zum Einschlag des Kometen Phaeton in die Mündung der Eider, die damals sehr viel weiter nordwestlich gewesen sein muß, bestand die ursprünglich sehr große Insel aus drei Felsformationen, einer schwarzen, einer weißen und einer roten. Die schwarze wurde durch den Impakt zerstört und die weiße vor wenigen Jahrhunderten durch eine Sturmflut, da die Haluner meinten, dort unbedingt Baumaterial für Hamburg abbauen zu müssen. Nach jener Flut blieb vom weißen Felsen lediglich die Düne übrig.
Auf Grund der dort herrschenden Schwingung ist diese Insel bis heute ein heiliger Ort, weswegen sich die Thuler dort niedergelassen haben, als ihre Heimat im Eise versank (Thale hupbur - neues Thule). Wohl wegen der besonderen Schwingung auf dieser heiligen Insel wurden die Farben, die man dort so deutlich liegen sah, auch zu Symbolzwecken verwendet: weiß für den lichten Geist unseres weißen Urvolkes, rot für die Seele als Behältnis des Geistes - wenn man so will unser jenseitiger "Körper" - und schwarz für das Leben, durch das das alles zur Entfaltung gebracht wird. Daß die atalantischen Felsen ursächlich mit diesen Farbzuordnungen zusammenhängen, ist natürlich Spekulation.
Sollten aber tatsächlich die Leviten eine solche Flagge geführt haben, dann nur, weil ihnen diese nach dem "Zweikampf" David - Goliath ebenso in die Hände gefallen ist wie der "Magen David" (hinten betonen), der Schild Davids, wie der bekannte Sechsstern von ihnen genannt wird.
Aus Ägypten konnten sie nur Zeichen mitgebracht haben, die plastisch auf eine Stange gesetzt wurden. Soweit ich weiß, sahen die Feldzeichen in Babylon und Assyrien von der Bauart her ganz ähnlich aus. Daher konnten sie es also nicht haben. Farbiges Flaggentuch oder auch nur die Kombination breiter farbiger Bänder konnten die Leviten wenn es denn tatsächlich so war - meines Erachtens nur bei den Philistern/Friesen kennengelernt haben, einem mustergültigen Seefahrervolk. -:-
Die Befürchtung Berlins - namentlich des Königs Wilhelm I. - war, daß Preußen nur noch eine Erweiterung Deutschlands würde. (Das ist hier wohl im Satzbau verwechselt worden.) Tatsächlich hat es sich ja ganz ähnlich entwickelt, aber von beiden Seiten her: Preußen ging in Deutschland auf, aber dieses Deutschland war in vielem ein erweitertes Preußen.
Schwarz-weiß-rot war bereits Flagge des Norddeutschen Bundes. Da gibt es gar kein Vertun! Ich empfehle hierzu den Neuen Siebmacher Bände 1 und 2, wo Wappen und Flaggen des NDB wie auch des Kaiserreiches abgebildet und erklärt sind. Das Wappen des NDB war übrigens wie die Flagge zweimal geteilt von schwarz, Silber und rot, bei der Flagge natürlich weiß statt Silber. Das Wappen diente in erster Linie als Schild diplomatischer Vertretungen.
Es gibt ein schönes Gemälde von Adolph von Menzel "Die Abreise des Königs an die Front" von 1870, auf dem die Häuser Berlins mit dem Schwarz-weiß Preußens und dem Schwarz-weiß-rot des NDB geschmückt sind. Das hätte - vor der Reichsgründung - wohl anders ausgesehen, hätte der NDB eine andere oder gar keine Flagge gehabt.
Daß sich diese völlig neuartige Flagge so schnell so großer Beliebtheit im ganzen Reich erfreute, ist vielleicht eine Art Erberinnern an atalantische Zeiten gewesen.
Dem gegenüber muß ich die Ausführung auf der CN-Seite nachdrücklich in das Reich der Phantasie irgendwelcher Schwärmer verweisen. Ich schätze, daß diese Auslegung unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg entstanden ist, als der Beitritt Deutschösterreichs zum Altreich erwartet wurde, den die Entente dann in den pariser Vorortverträgen unterbunden hat.
Als Neuinterpretation in jener Zeit ist ja nichts dagegen ein zu wenden, das Schwarz-weiß Preußens mit dem Rot-weiß-rot Deutschösterreichs zum Schwarz-weiß-rot Alldeutschlands zusammen zu fügen.
Aber dies ist eben - wie ich in meinem Aufsatz schon erläuterte - allein schon deshalb nicht möglich gewesen, weil die Flagge, unter der Österreich im In- und Ausland bis 1918/19 bekannt war, Schwarz-gelb gewesen ist und nicht anders. Rot-weiß-rot war zuvor nur eine rein innerkakanische Angelegenheit.
SALAMANDER
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Salamander



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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 02:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zum allgemeinen Verständnis:
Heraldische Farben sind die eigentlichen Farben rot - Schraffung senkrecht, blau - Schraffung waagerecht, schwarz - Schraffung kombiniert rot-blau oder flächig als Gegenteil von Silber bzw. weiß, grün - Schraffung schräg von vorn oben nach hinten unten \\, später kam hinzu purpur - Schraffung von hinten oben nach vorn unten //, in jüngster Zeit ergänzt um die Hilfsfarbe orange - Schraffung senkrecht kurzer Strich-Punkt-Strich-Punkt, das ist kombiniert rot und Gold, sowie die Hilfsfarbe braun - Schraffung kombiniert rot und grün;
sowie die Metalle Gold - flächig gepunktet, und Silber - ohne jede Schraffung.
Hinzu kommen noch die "Fellfarben" Hermelin (das Große Wiesel im Winterfell), Feh (eine nordische Hörnchenart) und Kürsch (Fellwammen unbestimmter Art).
Zwei Farben müssen immer durch ein Metall getrennt sein, die beiden Metalle immer durch eine Farbe, Ausnahmen sind die Felle, Beizeichen wie z.B. die Bewehrung des Reichsadlers, sowie die Fleisch- oder Hautfarbe.
Diese Trennungen sollten soweit wie irgend möglich auch bei Flaggen durchgeführt werden.
Auf Flaggen, die ja aus Stoff sind, gibt es statt der Metalle nur die Farben gelb und weiß, Schraffung wie im Schilde.
Die Farbe veilchen (violett) kommt in der nordeuropäischen Heraldik nicht vor. Auch würde niemand orange und braun als Flächenfarben einsetzen, wenn überhaupt dann nur als eben Hilfsfarben, z.B. Baumstamm bzw. Früchte im Baum.
Ein Wappen wird immer aus Sicht des Wappenträgers beschrieben, also entspricht die rechte Schildhälfte der rechten Körperhälfte, die linke Schildhälfte der linken Körperhälfte des Wappenträgers.
Entsprechendes gilt für Flaggen. Der Flaggenträger hält den Flaggstock rechts neben sich, und die Flagge weht über ihm nach links aus. So sieht man die Vorderseite der Flagge.
SALAMANDER
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Stutz



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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Salamander,

schön, mit einem gebildeten Menschen zu reden! (Für Vril1922 und andere gilt das ebenfalls). So brauchen wir uns aber auch nicht mit Dingen aufzugalten, die wir alle wissen. Zeit ist ein kostbares Gut. Besonders für einen kleinen Selbständigen wie mich, da zählt das noch mehr als bei einem Angestellten oder Studenten. Bitte also um Nachsicht, wenn ich einiges knapp halte.

Die Grundlagen der Heraldik sind mit vertraut. Somit weiß ich auch, daß die deutsche Fahne Schwarz-Rot-Gelb genannt werden müßte. Es trifft wohl auch zu, daß Lila (Violett) als S/W-umsetzbare Farbe nicht vorkommt. Bei einigen Burgundischen Wappen - sofern ich mich jetzt aus dem Ärmel nicht irre - wurde ein steilerer Winkel von Blau dafür benutzt (müßte mich nochmals unterrichten). Speziell im Burgundischen wie auch im Raum von Florenz kam Lila vor, wenn ich mich nicht sehr irre.

Das alles sind aber akademische Betrachtungen. Es erscheint mir aus aktueller und Zukunftssicht ganz unerheblich, weil es meiner Meinung nach um etwas ganz grundsätzlich anderes geht: Um den Weg in das Neue!

Nun kurz zu anderen Punkten.

Spanuths Werke kenne ich selbstverständlich. Auch seine Entgegnung auf Kritiker seines Atlantis-Buchs. Ich meine die Broschüre mit weißem Umschlag, in der er dann doch manches zurücknimmt. Im großen und ganzen könnte er aber Recht haben. Seine Bezugnahmen auf Homer erscheinen mir überzeugend, auch die Querverbindung zum Atlantisbericht paßt wohl weitgehend (allerdings ist die Sache mit den Farben nicht eindeutig, wie Sie ja auch selber sagen).

Ich kenne auch Spanuths "Phönizier" und "Philister", manches klingt auch da logisch. Ich halte es aber bezgl. der Gleichsetzung Phil./Fr. mit den Linguisten, die das nicht so sehen. Ist aber auch nebensächlich.

In Ergänzung dazu interessant ist Peter Jensens, "Das Gilgamesch-Epos in der Weltliteratur" (zwei Bände, ich glaube 1922 erschienen) sowie drei Vorlesungen dazu (1924 u. 1925). Jensen probiert da u.a. die Heilige Insel des Gilgamesch auf gleiche Weise zu bestimmen, wie Schliemann Troja fand, was nach dem Gilgamesch-Epos allerdings schwieriger ist als bei Homer, weil es bei Gilgamesch keine Selgelanleitung gibt. Trotzdem gelangt Jesen an einen Ort, der ganz erstaunlich genau den Schilderungen entspricht, die Sie, Salamander, eben nach Spanuth zitiert haben, der Jensen, wie's scheint, nicht kannte. Dabei ist zu bedenken, daß das Gilgamesch-Epos noch aus sumerischer Zeit stammt, auch wenn die älteste erhaltene Redaktion schon aus altbabynonischer Zeit stammt. Auf alle Fälle deutlich älter als Homer, auch lange vor Solon geschrieben. Trotzdem finden wir eine beinahe gleiche Beschreibung (vor der Mündung der Ströme usw.).

Bei dieser Gelegenheit: Peter Jensen, einer der namhaftesten Altorientalisten, stand auch dem Vril-Kreis nahe. Besonders wohl Traute, die ja auch noch andere zu beeindrucken verstand. Sie dürfte sehr attraktiv und auch besonders klug und gebildet gewesen sein. Verdiente auch mal, näher betrachtet zu werden.

Was die Fahnen, oder wohl eher Wimpel, der alten Israeliten betrifft, so stammen diese sicher aus früherer Zeit als der Kampf David/Goliath, sie werden schon vor, sowie bei, dem Zank Moses/Aaron geschildert, ausführlich in verschiedenen altjüdischen Schriften außerhalb der Bibel, von denen es eine Menge gibt. Die israelitsichen Stämme hatten wohl in der Regel ein- oder zweifarbige Wimpel (so nenne ich das jetzt mal), allein der Priesterstamm Levi einen dreifarbigen: Schwarz-Weiß-Rot, was mit der Bundeslade in Verbindung stand. Im einzelnen müßte man einen Judaisten fragen, so sehr hat es mich nicht interessiert.

Ganz grundsätzlich: Soweit es mich anbelangt - und ich rede hier ja nur für mich - finde ich sämtliche Bezugnahmen auf die Vergangenheit unsinnig, weil etwas völlig Neues entstehen muß - falls überhaupt nochmals ein Reich entsteht, daß diesen Namen verdient. Ich halte nichts davon, mit dem Kopf nach hinten durch die Welt zu laufen, denn dann rennt man gegen Wände oder Laternenpfähle, bringt aber ganz sicher nichts voran.
Das ist meine Überzeugung, andere mögen anders denken.
In diesem Punkt halte ich es mit dem CN-Spruch. "Neue Zeit, neuer Geist, neue Tat" (der ja wohl auf den N.O.V. zurückeht, was aber Nebensache ist).

Wenn ein Neues Reich mit dem Neuen Zeitalter in Verbindung steht, dem Wasserkrugzeitalter, wie es richtig heißt, worin auch das Sternbild Becher steckt, kann es nicht darum gehen, etwas Vergangeges ausgraben zu wollen, sondern es muß etwas Neues entstehen!

Viele Grüße
Stutz

PS: Wenn man Delitzschs Keilschriftübersetzung folgt, heiße Thala hubpur, "Insel des Nordens" (Thala, auch Thale = Insel, Hubpur = Norden).
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Salamander



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BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Stutz! Thale Hupbur (oder Hubpur?) ist im Ilu Ischtar erwähnt als Neues Thule. Daß unter Hupbur der Norden zu verstehen sei, ist schwer vorstellbar. Sajaha hat gesehen, daß Thule im Eis versunken ist und die Bewohner deshalb haben eine neue Heimat finden müssen, die sie auf Heliga Ataland fanden und Neues Thule nannten. Die Thuler sind also vom Eise weg-, also von Norden nach Süden gezogen. Daher erscheint mir die Bezeichnung Insel des Nordens doch sehr zweifelhaft.
Was den Umgang mit Überlieferungen (Traditionen) angeht, so ist eines völlig richtig: Wir, die wir das neue Reich aufbauen werden, wir werden die Begründer von eigenen Überlieferungen sein, die zum Ende des Goldenen Zeitalters ja auch schon wieder 1000 Jahre alt sein werden. Insofern müssen wir uns nicht um gegenwärtige Traditionen kümmern.
ABER: Das Neue, das kommen wird, wird in Wirklichkeit ein Rückgriff auf Überlieferungen aus unserer Urzeit sein, der Urzeit der weisen Weißen, die nur im Laufe der Zeit durch Aushöhlen, Verwässern und mangelnde Pflege in Vergessenheit geraten und untergegangen sind.
In diesem Sinne ist sehr genau zu prüfen, über welche Tradition man hinweggehen kann.
In Bezug auf die Heraldik ist der Spielraum allerdings denkbar gering. Hier dreht es sich nicht nur um gute Erkennbarkeit auf weite Sicht, sondern auch um die Aussage, was beides die Farbwahl deutlich einschränkt. So ist also schon purpur eine problematische Farbwahl, wie man am Wappen des Königreiches Leon im Nordwesten Iberiens ablesen kann. Der Löwe ist eigentlich purpurn in Silber, wird aber in nicht amtlichen Darstellungen meistens rot dargestellt, sehr häufig violett und manchmal sogar blau.
Das Banner Herzog Karl II. des Kühnen von Burgunden, der am 5.1.1477 in der Schlacht von Nancy fiel, war dunkelrot, das Astkreuz, die Feuerstähle und die Funken golden, der Feuerstein weiß mit schwarzen Flecken. In Wappen auch im burgundischen Bereich gab es definitiv kein violett, möglicher Weise aber auf irgendwelchen Truppenfahnen. Bei diesen sind die Regeln nicht so streng. Hier kommt es nur auf Fernwirkung an. Daß sie wie die alten Wappen als Bestandteile einer Bilderschrift zu sehen sind, ist eher die Ausnahme.
Französische Infanteriefahnen zeigten alle ein durchgehendes, schlankes, gerades, weißes Kreuz. Die so entstandenen Regelrechtecke (Quadrate) in den Ecken wurden mit allen möglichen und unmöglichen Farben und Farbkombinationen ausgefüllt. Grundidee gut! Umsetzung zum Teil langweilig bis chaotisch! SALAMANDER
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Stutz



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Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 10.01.2011, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Salamander,

eben auf die Schnelle - über Violett in der Symbolik später, werde einiges dazu besorgen, aus Griechenland und Italien, aber auch aus Frankreich (die Wappenkunde, auf die Sie sich stützen, kam ja wohl erst im 11. oder 12 Jh. auf).

Hubupr heißt - sofern nicht alle Altorientalisten irren - sicherlich Norden. Denken Sie an den oft hervorgehobenen Satz: "Ummu hubpur patikat kalama" = Die Mutter des Nordens, der alles hervorbrachte. Verfechter der Nord-Süd-Entwicklung der Kultur berufen sich gerne darauf.

Viele Grüße in Eile

Sutzt
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Salamander



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BeitragVerfasst am: 10.01.2011, 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Geschätzter Stutz!
Habe Dank für die gute Belehrung!
Nur - wenn Hupbur der Norden ist, wo hat man sich dann Thule vor zu stellen?
Oder aber ist Thule ein Begriff für das 1. Reich, der nicht von dort überliefert, sondern in sehr viel späterer Zeit - z.B. in babylonischer - aus einer ganz anderen geographischen, nämlich südlichen Sicht geprägt worden ist?
Bezüglich der Farben möchte ich nochmal auf die mittelalterliche Rückbesinnung erinnern, in der man auf das Wissen der germannischen Ahnen zurückgriff, das seinerseits in den langen Zeitraum vor der 2. Völkerwanderung zurückreicht.
Ich habe da so meine Zweifel, ob der Blick nach Süden, z.B. Griechenland, wirklich eine brauchbare Möglichkeit der Neu-Ausrichtung bringt oder nicht eher zur Orientierungslosigkeit führt.
Das Wappen des Reiches jedenfalls sowie die vier Reichsfarben sind von ihrer Bedeutung her über jeden Zweifel erhaben. Ich bin der festen Überzeugung, daß eine willkürliche Veränderung an diesen beiden, nur weil uns mal gerade das Zeichen unserer Heimatwelt in veilchen bekannt ist, dieser Bedeutung eher Abbruch tut.
SALAMANDER
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BeitragVerfasst am: 01.02.2012, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Nigredo = Schwarz
Albedo = Weiß
Rubedo = Rot
meiner Meinung nach:
Schwarz ist Unendlichkeit. Weiß sind erwachende Augen der Endlichkeit (Kinder). Rot ist das Feuer des Lebens.
Alte alchemistische Betrachtung.

Infrarot... + Ultraviolett... + Schwarz, evtl. noch perlmuttenes Weiß
sind meiner Meinung nach essentielle Urfarben (auch wenn Schwarz o. Weiß nicht als Farbe klassifiziert wurden)

Danke!
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VRIL1922



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BeitragVerfasst am: 02.10.2012, 13:42    Titel: Spanuths Werke Antworten mit Zitat

(Spanuths Werke kenne ich selbstverständlich. Auch seine Entgegnung auf Kritiker seines Atlantis-Buchs. Ich meine die Broschüre mit weißem Umschlag, in der er dann doch manches zurücknimmt. )

Hallo Stutz
Ich habe mir das erwänte Büchlein auch gekauft (Und doch Atlantis enträtselt)Stuttgart 1957 Leider kann ich deiner ausage nicht folgen.
Er hat im gegenteil seine Kritiker blosgestält und sie mit ihren eigenen
schriften und ausagen widerlegt,ich gehe mall davon aus das du die gleiche
ausgabe meinst wie ich sie habe,natürlich kann man einige sachen auch anders sehen aber der vergleich Platon Homer ist doch schon einleuchtent.
gruß vril1922 Wink
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Matthias



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BeitragVerfasst am: 05.11.2012, 08:33    Titel: Spanuths Thesen im aktualisierten Gewand Antworten mit Zitat

Hallo,

ich wollte die Gelegenheit nutzen und auf ein vor wenigen Tagen erschienenes neues Buch aufmerksam machen:
Arno Behrens: Nordsee-Atlantis, Tübingen 2012, ISBN: 9783878472742.

Zum Inhalt siehe am besten Beschreibung des Verlags:
http://www.grabert-verlag.de/de/Grabert-Hohenrain-Titel/Neuerscheinungen/Behrends-Arno-Nordsee-Atlantis.html?XTCsid=sat3j82apqm0fiq3s0gg3s1ih5

Es ist ein in Leinen gebundenes Buch mit Schutzumschlag in relativ großem Format, preislich kann man sich da nicht beschweren.

Ich hatte es vorbestellt und habe in den letzten Tagen angefangen, es zu lesen. Am Anfang werden Atlantis-Theorien und -Quellen verschiedener Autoren diskutiert. Das Buch kommt dabei häufig auf Jürgen Spanuth zurück, dem es einige Fehler nachweist und korrigiert, aber im wesentlichen seine Theorie bestätigt.

Mehr vielleicht, wenn ich es weitergelesen habe.
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Schwester-Isai



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BeitragVerfasst am: 13.11.2012, 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Matthias,

sehr interessant!
Zu den Themen, die das von die vorgestellte Buch aufgreift, gingen in den vergangenen Wochen einige Berichte durch die Presse - also zu Forschungen über moderne Technik wie Bodenradar usw. im Gebiet der Nordsee. Leider habe ich mir die links nicht kopiert, aber sicher kann man einiges im google finden. Es waren Forschungen um das Land um die englische Küste, aber auch aus auch der helgoländer Gegend. Diese Forschunges-Ergebnisse bestätigen oben Angegebenes unumgänglich.

Aber bereits in 2007 wurde in Synesis Magazin einiges veröffentlicht, das neueren Forschungen aus dem geomantischen Bereich zur entsprechenden Gegend in Norddeutschland auflistet - und ältere Thesen belegt oder bestätigt.

Viele Grüße
Schwester-Isai
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VRIL1922



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BeitragVerfasst am: 14.11.2012, 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Schwester-Isai
Es gibt auch noch eine kleine Broschüre zum tema
fibel-zum-atlantischen-reich-die-nordische-bronzezeit-und-die-atlantischen-kriege-pdf1.pdf
wen du sie haben möchtest kann ich sie dir per mail zukommen laßen.
größe 1,39MB

gruß vril1922 Wink
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Schwester-Isai



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BeitragVerfasst am: 15.11.2012, 00:12    Titel: Antworten mit Zitat

Gerne Vril
Smile

ich melde mich bei Dir

Schwester-Isai
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Schwester-Isai



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BeitragVerfasst am: 17.11.2012, 23:28    Titel: Antworten mit Zitat

Nur einige links


http://www.forsite-verlag.de/index.php?id=39&tx_ttnews[tt_news]=335&tx_ttnews[backPid]=38&cHash=aa224cb35f

Stimme Moskaus zu Atlantis in der Nordsee:
http://german.ruvr.ru/2012_07_07/80605873/

Rungholt und die Flut im 13. Jahrhundert
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1220602/Atlantis-der-Nordsee#/beitrag/video/1220602/Atlantis-der-Nordsee


auch ganz interessant:
http://www.youtube.com/watch?v=m5k_MiuCkog




Schwester Isai
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