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Magna Figura und Baphometbraut
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Salamander



Anmeldedatum: 28.12.2010
Beiträge: 46
Wohnort: Linz/Donau

BeitragVerfasst am: 02.01.2011, 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Allen Gefährten alles Beste zum neuen Jahr!
Als Neuzugang habe ich mir die Mühe gemacht, diese bereits zwei Jahre alten Ausführungen zu lesen. Vieles ist sehr interessant. Der Schreibstil mancher ist trotz Bildung erschütternd! Hat Gefährte Apollon keine Möglichkeit, Umlaute zu schreiben, zwischen Groß- und Kleinschreibung zu unterscheiden und doch wenigsten an einigen entscheidenden Stellen eine Zeichensetzung durch zu führen sowie Abkürzungen durch einen abschließenden Punkt zu kennzeichnen? Peter macht leider den Fehler, anderen seine Feinfühligkeit zu unterstellen oder anders, er kann sich bei aller Denkleistung nicht in Leute hineinversetzen, die nicht so feinfühlig sind wie er. Das macht es für eben diese furchtbar anstrengend, seinen Ausführungen zu folgen. SALAMANDER
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Hister



Anmeldedatum: 30.06.2010
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 11.02.2011, 06:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Salamander,

dass von Dir angesprochene Problem (Rechtschreibung) ist völlig richtig. Es unterstützt teilweise die Bildung von Augenkrebs beim längeren Lesen! Auf der anderen Seite finde ich es mutig, z.B. "englische Texte" zu verfassen, obwohl keinerlei Grundlagen dafür existieren und der Inhalt total daneben ist. Shocked

Es zeigt, dass die Ziele von gewissen Leuten Früchte tragen. Das beste Beispiel war die damals, absichtlich platzierte 'Da werden Sie geholfen!'-Werbung gewesen. Leider sind die verursachten Defizite für viele Menschen nicht mehr aufholbar!

Man sollte sich im Forum wirklich nur auf die inhaltlichen Aspekt beschränken. Nobody is perfect - dazu zähle ich mich selbst! Smile

Viele Grüße
Hister

PS. Dir wünsche ich nachträglich auch alles Gute für 2011!
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Richard



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Beiträge: 6
Wohnort: München, Bayern

BeitragVerfasst am: 20.02.2011, 17:43    Titel: Bringt ein neues Jahr auch neue Ideen? Antworten mit Zitat

Seid gegrüßt Salamander und Hister,
auch ich habe die vielen Ausführungen gelesen und die grammatikalischen Besonderheiten zur Kenntnis genommen. Und ich bin auch der Meinung, dass es sinnvoll ist, dass man/frau sich im Forum auf den Inhalt des Themenkreises konzentrieren, der das Diskussionsforum begründete.
Wenn es Euch recht ist, dann kommen wir zurück zum Forenthema.
Danke für Euer Verständnis.

Zur Erinnerung: Im November letzten Jahres bat ich hier um Informationen über die Raummaße der Gruft im Nordturm der Wewelsgruft.
Ich suchte möglichst konkrete Maßangaben zu dem Durchmesser des Sitzkreises und zur Form und Abmessung der Vertiefung in der Mitte.

Bereits am 07.10.2008 hat „Ilse“ über die runden Aussparungen in der Wewelsburg-Krypta wie ebenso in dem Kultraum der Burg Lockenhaus geschrieben und nach den Durchmessern gefragt. Leider wurde aber dieser Gedankengang nicht weiter vertieft.

Bei der Suche nach den Grundrisszeichnungen fand ich die „Galerie – Virtuelles Photo-Album „Wewelsburg 2002“ auf Seite „cool.web.de/index_tree.htm“ noch am Aussagekräftigsten.
Damit hatte ich zumindest einen groben Einblick in die bauliche Situation.

Alle Grundrisse, die ich bislang einsehen konnte, sind durchweg unbemaßt. Schade. Die einzige Info war: „Der Nordturm, mit einem Außendurchmesser von fast 21 m der stärkste der drei Burgtürme.“
Nach den Skizzen ergibt diese Zahl einen Innenraumdurchmesser von rund 17 Meter. Das stimmt überein mit einer weiteren Info: “ein Kellergewölbe aus Naturstein, das durch 1,80 Meter dicke Mauern von der Außenwelt getrennt war“

Beim Obergruppenführersaal handelt es sich um einen kreisförmigen Raum mit 12 Fenstern, an dessen Rand zwölf Säulen angeordnet sind. In der Mitte des hellgrauen Marmorbodens befindet sich ein dunkelgrünes zwölfspeichiges Sonnenrades. Die zwölf Speichen des Ornaments weisen auf je eine der zwölf vorgelagerten Säulen. Die Fenster und Türen des Raumes sind wiederum in zwölf Nischen der Außenwand angeordnet.

Interessant ist, dass sich ursprünglich im Zentrum des Ornamentes eine goldene Platte befunden haben soll. Weiß da jemand mehr?

In der Gruft befindet sich eine „brunnenartige Vertiefung“ in der Raummitte, die durch zwei Stufen erreichbar ist. Im Zentrum dieser Vertiefung befindet sich die - schon erwähnte - runde Aussparung.
Über der runden Aussparung finden sich an der Decke ein Ornament, in dem sich vier Löcher befinden, die zur Entlüftung dienen sollten.

An der runden Wand sind zwölf runde Steinsockel in gleichen Abständen an der Wand aufgestellt.

Wir finden hier eine sehr deutliche Bevorzugung der Zwölf. Nun kann ja zu jeder Ziffer auch höheren Zahlen wie der 21 sehr viel gesagt werden.

Doch möchte ich etwas bei dieser Zwölf verweilen.

Sie ist die Zahl der Götter im Olymp/Pantheon und die Zahl des zwölfjährigen Jupiterumlaufes.
Sie ist die Zahl des Tierkreises der Astrologie, die Stundenzahl des Tages und der Nacht (Untergruppen sind 5x12 Minuten und Sekunden) und die Monatszahl unseres Erdenjahres.
Flächenanzahl des Dodekaeders, Kantenanzahl des Würfels und des Oktaeders, Eckenanzahl des Ikosaeders.
Sie ist die letzte Zahl von Eins beginnend, die einen eigenen Namen hat, ab Drei-Zehn werden die Namen zusammengesetzt.
Der Kreis hat 30x12 Grad und sie ist die Zahl 144.000 der Offenbarung 7.
Die 12 ist die kleinste abundante Zahl. Danach folgen diese weiteren geraden abundanten Zahlen: 18, 20, 24, 30, 36, 40, 42.
Die 12 ist eine erhabene Zahl.
Sie ist die 3. Fünfeckszahl
Sie ist die 4. Rechteckzahl
Die 12 ist die Kusszahl im dreidimensionalen Raum. Die Kusszahl der Geometrie ist die maximale Anzahl von dicht gepackten Einheitskugeln (r=1) die gleichzeitig eine weitere Einheitskugel im euklidischen Raum berühren.
Alles in allem eine interessante Zahl, diese 12.

Mittlerweile gehe ich davon aus, dass mir keiner die Informationen über die räumlichen Gegebenheiten geben kann.

Für alle, die sich fragen, was zum Henkler will der denn mit diesen Infos, hier der Hintergrund meiner Fragen: Beim Anblick des Aufbaus der Figuren und des Schreines, wie er bei Causa Nostra dargestellt wird, kommen mir automatisch Begriffe in den Sinn, wie zum Beispiel: Lecherleitung (parallele Schwingungsstücke), Topfkreis (Resonanzbildung von Vielfachen einer Wellenlänge), Hohlraumresonator (Stehende Welle durch einer an mehreren Grenzflächen in sich selbst reflektierten Schwingung, wobei die Resonanzfrequenz von den Wandabständen abhängen). Daraus habe ich eine Arbeitshypothese erstellt.
Und ich bitte darum, nicht sofort zu lachen, sondern erstmal zu versuchen, meine Überlegungen nachzuvollziehen.

Interessante Zusatzinfo: In der damaligen Zeit war die magnetische Feldstärke der Erde höher als heute.

Also laßt mich die Arbeitshypothese entwickeln.

Dazu konzentriere ich mich auf die Figur an sich, deren Rolle ohnehin zentraler und wesentlicher ist, als der umgebende Raum. Weiterhin strukturiere ich die entscheidenden Bestandteile wie „Hamburg“ am 04.06.2008:
a) die „Figur“
b) die Steine
c) die Haare

Was gibt es zu Bestandteil a, der Figur?

Die Magna Figura soll rund anderthalb Meter hoch gewesen sein und aus Gold bestanden haben, mit 12 Edelsteinen verziert und mit einem achtkantigen Sockel.

Auch ich vermute, wie „Hamburg“, dass die Figura „...eine in den richtigen Abmessungen und Proportionen gebaute Hülle ist.“ Allerdings teile ich nicht seine Ansicht, dass nur die innere Ausformung wichtig ist, denn dafür ist zu oft von Schwingungen die Rede.
Auch überzeugt mich Apollon´s Sicht nicht, der in der Figura nur ein Sinnbild sieht und einzig den Steinen und dem Abstand der Steine eine Bedeutung zubilligt.
Vielmehr vermute ich wie „Apollon“ ebenfalls am 21.09.2008, „... alle Symboliken, Zahlen, Masse und auch der Zopf haben eine Bedeutung.“ und füge hinzu, auch das Material der Figura.
Daher ist mir die Figura absolut nicht egal. In etwa vergleichbar einem Empfänger bei dem der Resonanzschwingkreis fehlt, wodurch der Hauptschwingkreis nie auf die Eingangs- oder Ausgangsfrequenz abstimmbar ist.

Auf den Seiten der Causa Nostra finden sich zu „a“ die verschiedensten Abgaben.

"Die mittelgroßen Figuri waren offenbar unterschiedlich groß, die Höhe dürfte zwischen ca. 75 cm und ca. 1 m variiert haben (in neuzeitlichen Maßen gesagt)."
"Bezüglich der Höhe der Magna Figura Baphomet gibt es die wahrscheinlich zuverlässige Rechnung von 127 cm Höhe, und zwar ohne den Sockel gerechnet. Über dessen Maß gibt es keine genaue Angabe."
"Außer diesen Figuren (den mittelgroßen, und der Magna Figura) gab es „Kleine Figuri", die ohne Inhalt und nur der Dekoration und der Andacht dienten. Diese dürften ca. 45 cm Höhe gehabt haben."
„Wahrscheinlicher ist aber wohl, daß dies der Platz für eine der kleineren Figuri gewesen ist, die dort auf einem runden Podest gestanden haben dürfte; von denen soll es mehrere gegeben haben, sie waren etwa zwischen 70 cm und 90 cm hoch.“

Fazit: Figurengröße zwischen 75-100cm, 127cm, ca. 45cm, zwischen 70-90cm.
Bei Schwingungen sollte nach dem Resonanzprinzip eine mathematische Teilung, eine Vervielfachung, eine stetige Teilung (Goldener Schnitt = a zu b wie b zu c) oder eine Kombination der drei Möglichkleiten angewandt werden.

Selbstverständlich beidseitig, also ein genaues Verhältnis der Abstimmkreise (Figurgrößen) von „Sender“ und „Empfänger“.

In diesem Kontext könnten auch physikalische Größen wichtig werden.

Kommen wir also zum Bestandteil b, zu den Steinen.
Was haben wir da?
Zu den Steinen finde ich auf den Causa Nostra Seiten:
"Bei den frühen zeichnerischen Wiedergaben handelt es sich sicherlich nicht um Bauanleitungen, sondern um bloße Darstellungen von Idee und Prinzip. Erwähnt steht bezüglich des Baus lediglich an einer Stelle, daß die meisten Figuri nicht mehr nur einen, sondern zwei Frauenhaarzöpfe enthielten. Damit ist eindeutig gemeint, das Haar von zwei Frauen. Ob dies wirklich als Zöpfe, oder doch als Schweife, läßt sich nicht beantworten. Sicher ist, daß die Figuri die drei erwähnten Bestandteile enthielten: Frauenhaar, Amethyst, Bergkristall."

Von „Ilse“ wurde diese Darstellung am 21.09.2008 mit dieser Info ergänzt:“... dass zwei Steine für das Funktionieren gebraucht werden, oben ein Amethyst, wahrscheinlich, unten ein Bergkristall, wahrscheinlich. Oder etwas Ähnliches. Die Form des Steins oben ist ein Oktaäder, unten weiß man nicht genau, Dodokaäder wird angenommen...“

Das würde bedeuten, dass ein regelmäßiger von 8 gleichseitigen Dreiecken begrenzter Amethyst im oberen Teil der Figur positioniert war. Er wurde so geschliffen, um mit dem „Ilu-Strahl“auf gleicher Wellenlänge zu sein und dadurch in Resonanz zu sein.

Und im unteren Figurenteil findet sich als Zwölfflächner ein von 12 regelmäßigen Fünfecken begrenzter Bergkristall.

Das erinnert stark an die platonischen Körper. Tauchen vielleicht in den alten Schriften zu den Figuri auch noch andere platonische Körper auf?

Nach „Hamburg“ befand sich (laut Schrifttum Av. 5502) unten in der Figura der „männliche“ Garil (Bergkristal) und oben in der Figura der „weibliche“ Ilua (Amethyst).

Bergkristall und Amethyst gehören zur Gruppe der Quarzkristalle. Sie bestehen überwiegend aus SiO2 (Siliziumdioxid, auch Kieselsäure genannt) und sie haben wie alle Quarzkristalle richtungsabhängige physikalische Eigenschaften.

Der Amethyst war als der schönste aller Kristallquarze schon immer rätselhaft und ganz erklärbar ist er noch immer nicht, denn seine
Kristallstruktur ist höchst eigenwillig.
Die Ursache seiner der Farbe glaubt man auf bestimmte Eisengehalte in Verbindung mit natürlicher radioaktiver Bestrahlung zurück führen zu können. Energiefelder im Amethyst sind in polarisiertem Licht sogar sichtbar zu machen und ich habe gehört, dass die Brüder Henn aus Idar-Oberstein dazu Fotos gemacht haben.

Der Bergkristall besitzt eine Zirkularpolarisation, das ist die Fähigkeit, die Polarisationsebene nach links oder rechts zu drehen.
Eine ausgedehnte Verwendung findet der Bergkristall durch seine Piezoelektrizität (vom griechischen "piezein"=drücken). Sie wurde 1880 von J.und P. Curie entdeckt und ist die Eigenschaft, daß bei einem Druck auf den Bergkristall in bestimmten Richtungen elektrische Ladungen auftreten.

Interessant die Bemerkung von „Ilse“ am 20.09.2008, nach der die Steine so etwas wie ganz spezielle Baterien sind, die darauf warten aufgeladen zu werden.

Am 07.10.2008 schreibt „Ilse“ ... Da die Steine selbst vielleicht eine Ur-Eigenschwingung haben (wie Apollon meint), könnte alles dann nämlich auch anders gedacht sein, als es überliefert ist, nämlich so, dass nicht die Steine erst aufgeladen werden, sondern umgekehrt, dass von den Steinen aus die Eigenschwingung, welche diesen innewohnt, nach oben und unten in die Zöpfe = Antennen einströmen, und mitterls dieses stärkeren Sendeapparats ihre große Wirkung entfalten?“

Und dazu ergänzt „Peter“ am 22.09.2008 den Gedanken „... ich würde meinen, daß der Zopf nur andeuten soll, daß beide Steine miteinander kommunizieren (sollen).“
Und er vermutet weiter, dass das energetische (kommunikative) Feld zwischen beiden Steinen von ganz allein entsteht.

Nicht folgen kann ich ihm, bei der Vorstellung, dass ein leiblicher, stofflicher Zopf dabei nichts ausrichten kann, da Haare nicht zu 100% geordnet sind und dadurch kein geeignettes Magnetfeld (Kommunikationsfeld) entstehen kann, sondern eher Störfelder.

Weiter gedacht würde das bedeuten, wir haben energetischen Konzentrationspunkte durch die Steine, auf einen exakten Abstand eingestellt und durch eine spezielle leitende Verbindung aktiviert. Eine Art Sender dessen Resonanz nach dem Prinzip des Hohlraumresonators funktioniert.

Damit komme ich zum Bestandteil c, zu den Haaren, das Verbindungsstück zwischen den beiden Kraftzentren.

Das ist ein schwieriges Thema. Was ist in diesem Forum darüber zu finden? Die für mich interessantesten Beisträge stammen von „Ilse“. Sie schrieb am 20.09.2008 „So weit wir wissen ist oben ein Stein in dem Frau-Mann-Januskopf, und unten auch einer, im Sockel. Dazwischen ist die Säule, die aussieht wir ein Zopf, und die ist ja wohl hohl. Bleibt die leer oder muss für das Verbinden der zwei Steine durch einen richtigen Zopf passieren, den von der Braut? Dann wird der also abgeschnitten, und sie hat dann kurze Haare. Denn das ist ja nötig, damit ihre Schwingungen rein sind!
Ich glaube es kommt auf die Braut an, dass sie die richtigen Schwingungen auflädt und diese in die Steine überträgt. Dann wäre das Anziehen der richtigen Schwingungen die eigentliche Kunst!“
Und sie schribt weiter am 07.10.2008 „Die große Figura steht tatsächlich auf einem Schwingungsschrein. In diesem befinden sich als "Erde" aufgeladene Schweife, Frauenhaar (passt auch zu Alex' Zeichnungen!). Diese sind, wie ja sowieso, durch Kupferdraht miteinander verbunden, und dieser Kupferdraht geht oben durch den Schrein in den Sockel der gr. Figura, die auf ihm steht. Im Sockel ist dieser Draht erst mal um den ersten Stein (männlich) gewunden, von da geht er weiter nach oben, wobei er den Frauenzopf, welcher mit den Schwingung Himmel/Jenseits aufgeladen ist, in der Figura umwindet, und dann, ganz oben, ist er mit dem zweiten Stein (weiblich) in Verbindung gebrach

Die Aufladung bei trockener Luft und die Veränderung bei statischer Aufladung ist ja bekannt. Ob Frauenhaare eine besondere Frequenzeigenschaft und Leitfähigkeit haben, kann ich noch nicht sagen. Auch weiß ich nicht, ob Frauenhaare vielleicht nur als symbolische Bedeutung in diesem Zusammenhang Verwendung fanden. Und für mich ist es logisch, dass die „Frequenz- oder Resonanzbedingung“ durch eingeflochtene Metallfäden kommen.

Unterstützt wird meine Arbeitshypothese durch die Skizzen auf der Seite
http://www.causa-nostra.com/Einblick/Magna-Figura-und-Wewelsburg--e0810a04.htm vom Oktober 2008. Dazu sind meine Überlegungen aber noch nicht abgeschlossen.

Für eine detaillierte Darlegung findet sich unter diesem Link eine PDF= http://www.freie-energie.richard-taube.de/cnarbeitsghypothesefigura.pdf

Soweit meine Arbeitshypothese, die natürlich auch falsch sein kann. Ich bin schon mal gespannt, ob mir Informationen von Euch weiterhelfen oder ob ich meine Sicht korrigieren muss.
Zum Schluss bitte ich herzlich auf Antworten wie „...ich bin ein Wissender und Deine Theorie ist falsch, aber ich darf nicht mehr sagen...“ ebenso wie „...ich gehöre zum inneren Kreis des inneren Ordens und Deine Theorie stimmt, aber mein Schwur verbietet mir mehr zu sagen...“ zu verzichten. Solche Formulierungen machen sich für die 3 Eingeweihten des Kybalion ja ganz nett, aber sind in einer Forendiskussion überflüssig.

Konstruktive und fundierte Beiträge und Kritik würde mich freuen.
Viele Grüße
Richard
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Hister



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BeitragVerfasst am: 23.02.2011, 03:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Richard,

Du kannst gern mit der Bearbeitung des Forenthemas fortfahren. Wenn Du den von mir geschriebenen Text vielleicht richtig verstanden hättest, wäre Dir aufgefallen, dass zum Thema Rechtschreibung keinerlei Kommentare folgen werden. Der Beitrag, welcher nicht zum Forenthema gehörte, gilt als abgeschlossen. Deine zynische Bemerkung hättest Du Dir somit sparen können!

Um die genauen Maße der Krypta zu erhalten, bleibt Dir bestimmt nichts anderes übrig, Dich mit Zollstock, Bandmaß oder einen Bosch GLM 150 zu bewaffnen und die Maße Vorort in der Wewelsburg zu ermitteln.

Weiterhin existiert ein Roman von Russel McCloud, "Die schwarze Sonne von Tashi Lhunpo" Hier werden die Grobmaße der Krypta als Näherungswerte beschrieben, (Seite74-75).

Aufbau der Krypta

* Kellergewölbe, kuppelförmig, Durchmesser entspricht ca. der Höhe 10-15m, die Halle (Walhalla ) ist direkt in gewachsenen Felsen gehauen...

* 12 Podeste, ca. 40cm hoch, Anordnung der Speichen vom Sonnenrad im Gruppenführersaal

* Kreisrunde Vertiefung, Durchmesser ca. 7m

* Kante der Vertiefung wirkte, wie eine zu großgeratene Stufe

* ein rechteckiges Loch wurde in die Mauer geschlagen, wo man den Himmel sehen kann

Die Zahl 12:

Diese Zahl ist mir auch aufgefallen.

Es wird im Roman ein Ritual beschrieben, welches die Weitergabe des "Speer des Schicksals" beschreibt. Dieses findet im Roman zur Wintersonnenwende, am 21.12. statt. Das Mondlicht (Vollmond) scheint durch die rechteckige Öffnung in der Walhalla und benetzt den Schicksalsspeer.

An dieser Stelle kommt meines Erachtens nach Magna Figura Baphomet ins Spiel. Diese wird zur Wintersonnenwende platziert und mit Mondlicht in die Vrilschwingung versetzt, zum Aussenden des Vrilstrahls.

Das könnte am 21.12.12 stattfinden. An diesem Tag soll sich die Sonne zwischen der Erde und dem Zentrum der Milchstraße, einen riesigen schwarzen Loch befinden. Von diesem schwarzen Loch sind wir an diesem Tag energetisch abgetrennt.

siehe Youtube-Beitrag, ca. 4te Minute: 2012 Das Jahr der Apokalypse

http://www.youtube.com/watch?v=2_4_YAEkZIQ&feature=related

Das schwarze Loch könnte meiner Meinung nach die schwarze Sonne (Santur) sein, welche verloschen ist. Siehe hierzu Hans-Jürgen Lange, Das Licht der schwarzen Sonne, S. 230, wo sich der Autor auf die Halgaritasprüche bezieht. In diesen wird von einer untergegangenen Sonne berichtet.

Durch den Vrilstrahl (Alphastrahl für das neue Äeon) könnte eine energetische Kopplung zwischen der Erde und der schwarzen Sonne stattfinden. Vielleicht werden schon Experimente im Cern diesbzgl. durchgeführt - Antimaterieforschung.

Der Nordturm (Kraftturm) der Wewelsburg wurde nicht fertiggestellt. Es fehlt das Kuppeldach. (siehe S.103, Ralf Ettl u. Günter Höhler, Das zweite Gesicht der Isais). Demzufolge kann die Aussendung des Alphastrahls nicht auf die gedachte Weise stattfinden.

Anwendung von Haaren in der Technik:

Bei einer Messtechnikvorlesung wurde die Herstellung von Haarhygrometern genannt. Dabei sollten die Haare von blonden bzw. rothaarigen Menschen verwendet worden sein. Es kann sein, dass die Haare in der Magna Figura auch bestimmte Eigenschaften haben müssen.

Anmerkung:
Zum Schluß dieses Beitrags wäre es für Dich interessant, die Schriften von Dr. W. O. Schumann zu studieren. Dort findest Du vielleicht Antworten auf offene Fragen.

Viele Grüße
Hister
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Richard



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BeitragVerfasst am: 23.02.2011, 07:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hister,
ich bedaure, dass meine Bemerkung bei Dir zynisch angekommen ist. Das lag mir fern.
Zugleich sage ich ganz herzlichen Dank für die vielen Informationen in Deiner Antwort.
Viele Grüße
Richard
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Hister



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BeitragVerfasst am: 24.02.2011, 01:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Richard,

es ist schon ok und kein Beinbruch.

Mir ist trotzdem noch etwas eingefallen, wo Du evtl. auch noch fündig wirst und zwar bei den Kristallschädeln. Diese sind aus Bergkristall hergestellt worden, mit einer bisher unbekannten Technologie.

Im Buch "Der Geheimcode im Kristallschädel", von Karin Tag, steht auf Seite 33 und Seite 36 wörtlich geschrieben:

Zitatanfang:

"Im Falle des Schädels vom Pariser Museum konnten wir den Datentransfer sogar auf Video aufzeichnen. Der Datentransfer zeigte sich ebenso zwischen dem Mitchell-Hedges-Kristallschädel und dem Kristallschädel Corazon de Luz, die wir in einem Versuch mit der Photonenkamera vermessen haben. In allen Fällen zeigten die Kristallschädel eine besondere Photonenaktivität, sobald sie nebeneinander standen. Die Dauer der Datenübertragung war jeweils unterschiedlich lang. Die Interferenzen waren ebenso unterschiedlich in den verschiedenen Wellenlängen. Die Photonenmethode ist der Infrarotmessung ähnlich. Die Interferenzen werden über eine Software je nach Wellenlänge der einzelnen Interferenz in farbige Bilder umgerechnet. Es ergibt sich also eine Abbildung der einzelnen Energiefeldreaktionen in Form von farbigen Bildern, die der Computer aus den Interferenzen in eben diese bunten Lichtbänder umgerechnet hat."

Zitatende.

Es wurde also eine Wellenlägen-Spektralanalyse durchgeführt. Dabei wurden die Photonen (Lichtteilchen) sichtbar gemacht.

Variante 1:

Das Gleiche könnte bei der Magna Figura stattfinden. Das Mondlicht hat eine bestimmte Wellenlänge, wenn es auf den oberen Kristall, bzw. alle äußeren Kristalle trifft. Vom oberen Kristall wird das Licht (die Energie) über die Haare zum inneren Kristall geleitet und wieder zurück. Es kann sein, dass die äußeren Kristalle in Verbindung mit dem oberen und inneren Kristall stehen, Interferenzbildung. Weiterhin ist möglich, dass die Haare im inneren durch Separation voneinander getrennt sind, um gegenläufige Störme in zwei Richtungen zu ermöglichen.

Variante 2:

Eine andere Möglichkeit wäre, dass nur die äußeren Kristalle (Achteck) beschienen werden (nach einer bestimmten Ausrichtung =Orientierung zu Planeten). Über Interteferenz wird der innere Bergkristall zum Schwingen gebracht und dieser überträgt, über einen Haarzopf (ohne Separation), die Energie an den oberen Kristall. Der obere Kristall sendet den Strahl aus.

Zum Schluß ist eine Entkopplung vom Erdboden wichtig, damit keine mechanischen Schwingungen störend wirken.

Vielleicht kann durch eine derartige Konstruktion ein Portal geöffnet werden (in Verbindung mit dunkler Materie = Schwarze Sonne), ähnlich dem Stargate. Es wurden früher auch schon Forschungen an einer Jenseitsflugmaschine durchgeführt, zumindest gibt es dazu eine Beschreibung im Vril-Projekt.

Viele Grüße
Hister
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Apollon



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BeitragVerfasst am: 25.03.2011, 14:30    Titel: photonen ????? Antworten mit Zitat

diese seltsame cam der frau Tag macht sicher alles andere sichtbar aber keine photonen = Lichtquanten/
eine photonen cam kostet auch laecherliche 1 mrd Euros....

das was Tag schreibt ist in keinster weise beweisbar.
und die recherchen was KS wirklich snd lassen sehr zu wuenschen uebrig

Gruss von jemandem der auch einen (2) echte KS besitzt.

Apollon
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Apollon



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BeitragVerfasst am: 29.03.2011, 22:26    Titel: Wewelsburg Krypta Antworten mit Zitat

Hallo Richard

Masse der Krypta:
Mittelpunkt innenkreis bis aussenrand durchmesser (DM) = 1,3 m
Mittelpunkt innenkreis bis aussenrand marmor platten kreis DM = 5,31 m
Mittelpunkt innenkreis bis sockelende DM = 6,6 m
Mittelpunkt innenkreis bis wand DM = 14 m

Messungen sind genau im Rahmen einer offiziellen Begehung u.a mit Bodenradar.

Demnach existiert auch KEIN Raum UNTER der Krypta, auf min 70 cm in dieser zeit / dimensionsebene.
Die K. ansich war im Innenkreis sehr grosser Hitze ausgesetzt! (Plasma)


(Blick vom Schacht einer Fensternische aus der Zwischendecke auf eins der Podeste in der Krypta)

die 4 "Luftloecher" in der stilisierten Dekken-Swastika fuehren in einen "Rundgang" oberhalb der Krypta - dein Stichwort Helmholzresonator passt hier sehr gut (ohne weiter darauf einzugehen....), quasi als zwischendecke zum Marmorsaal mit dem Bodenmosaik.
Das da in der Mitte mal eine Goldplatte "war " kann nicht nachvollzogen werden.

Krypta als auch marmorsaal haben mehrere Bedeutungen, auch gibt es mehrere orte die diesen Bedeutungen entsprechen.

Beide Raeume sind nach den "Umbauten"(verschandellungen) wieder frei zugaenglich - jedoch werden beide raeume nun mit cams ueberwacht.


Ich hatte die Gelegenheit vor den Umbauten - im rahmen einer "offiziellen Untersuchung eines Institutes" u.a. mit einem Kristallschaedel dort eine zeremonie zu machen - sicherlich die "erste"seit xx jahren Wink






eine "figura" stand DA auf jeden Fall nicht Wink
noch eins zur Figura:
das was ich dazu geschrieben habe hat genau so wie ich es geschrieben habe seinen Grund.....



(Blick in den "unterirdischen" Teil der wewelsburg. )

Alle Bilder © by me und duerfen ohne meine genehmigung nicht weiter verwendet werden!

Gruss

Apollon
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Richard



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BeitragVerfasst am: 30.03.2011, 07:22    Titel: Etagen Wewelsburg Antworten mit Zitat

Hallo Apollon,
vielen Dank für außerordentlich exakten Abmessungen. Habe mir schon ernsthaft überlegt, wie ich da hinein komme und dann mit Zollstock oder Laser herum experimentiere. Ist ja auch so unauffällig. Wink
Und Danke für die Info zum Rundgang. Die Differenzen bei den Raumhöhen der drei Etagen sind mir aufgefallen, aber ich fand sie nirgends erklärt und hatte nur die Skizze in der das 1. Untergeschoss an der Stelle des Turmes einen kreisförmigen Raum mit Behelfs(?)zugang zeigt.
Kristallschädel sind zunächst äußerst interessant, aufgrund des Materials.
Wenn die KS für unsere Sinne oder für eine Kamera eine optische Reaktion zeigen, ist es eine Form von Licht (wir sehen Licht nie direkt, nur als Reflexion ) bzw. eine Form von Schwingungsenergie. Das würde heißen, dass es mindestens eine Schwingung gibt, auf der der KS reagiert.
Hister schrieb."... die wir in einem Versuch mit der Photonenkamera vermessen haben." Es wäre vielleicht interessant zu wissen, welche Wellenlängen von Hister untersucht wurden und ob es Protokolle mit den Ergebnissen gibt.
Viele Grüße
Richard[/img]
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Apollon



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BeitragVerfasst am: 30.03.2011, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Richard,

"Hister" hat da gar nichts gemessen, sondern von einer zunaechst mal fragwuerdigen seite zitiert. deren messergebnisse = bilder aufgrund einer "photonencam" zustande gekommen sein sollen.
eine photonen cam hat frau Tag aber nicht. sie verweist auf ihr Buch (wo sie nicht mal von meiner seite korekt abgeschrieben hat) und die dortigen "erklaerungen" zur cam, die alles andere sind als erklaerend.

auch bei mir hat der KS in der krypta was "gemacht" dies ist zB mit der rute feststellbar gewesen.

gruss


Apollon
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Hister



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BeitragVerfasst am: 31.03.2011, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Richard,

eine Photonenkamera besitze ich nicht, zumindest nicht die PC-Software, um die Ergebnisse auszuwerten. Derartige Untersuchungen und Protokolle habe ich auch nicht durchgeführt.
Es gibt Wissenschaftler, die sich ganztags über mehrer Jahre mit ähnlichen Themengebieten beschäftigen. Hierfür würde mir die Zeit fehlen.

Das Zitat aus Karin Tags Buch hatte ich Dir aufgeschrieben, weil ich in einem Buch von Dr. W. O. Schumann, "Elektrische Wellen", gelesen hatte, das geschichtete Körper (Transformatoren) kristallähnliche Eigenschaften aufweisen.

In diesem Beitrag wird ein wenig Auskunft über die Tätigkeit von Karin Tag und ihrer Zusammenarbeit Hewlett Packert gegeben:

http://www.metacafe.com/watch/1447415/sensationelles_interview_ber_herkunft_der_kristallsch_del/

Hier ist ein Link einer "superreichen" Einrichtung, welche angeblich auch eine Photonkamera besitzt:

http://www.bioenergetik-zentrum.de

Die wären vielleicht ein guter Ansprechpartner für Dich.

Viele Grüße
Hister

PS. Apollon, nimm beim naechsten Besuch der Wewelsburg noch einen Amethyst(schaedel) mit. ...

Apollon schrieb:
"sie verweist auf ihr Buch (wo sie nicht mal von meiner seite korekt abgeschrieben hat) und die dortigen "erklaerungen" zur cam, die alles andere sind als erklaerend."


Wo bitte soll Frau Tag von Deiner Seite korrekt abgschrieben haben?!

Gruß
Hister
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Apollon



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BeitragVerfasst am: 31.03.2011, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hister,

sie hat NICHT korrekt abgeschrieben Wink

Gruss

Apollon
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Magnetismus ist der Wind auf dem die Liebe reist.
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Hister



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BeitragVerfasst am: 31.03.2011, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Apollon,

das mit dem nicht korrekten Abschreiben habe ich da evtl. missverstanden, entschuldige bitte!

Wenn Du in der nächsten Zeit einmal wieder zur Wewelsburg fahren solltest, versuch doch bitte einmal mit einem Diktiergerät eventuelle Geräusche von Deinem Kristallschädel aufzunehmen. Diese aufgenommen Töne könnten über einen Verstärker entsprechend nachbearbeitet werden. Vielleicht könnte dadurch eine Fourier-Analyse durchgeführt und die Schwingungsfrequenzen ermittelt werden. Das wäre ein anderer Ansatz zur Photonenmethode.

Weiterhin könnte ich mir vorstellen, dass die geometrische, äußere Form der Kristalle auf das Schwingverhalten eine entscheidende Rolle spielt.

Viele Grüße
Hister

PS. Der Hinweis mit dem Amethyst wäre auch noch zu berücksichtigen.
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Malok



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BeitragVerfasst am: 07.05.2018, 14:37    Titel: Re: Magna Figura und Baphometbraut Antworten mit Zitat

Luzern hat Folgendes geschrieben:
Eines jener großen Rätsel, die vielleicht noch gelöst werden können, ist sicherlich das um die Magna Figura, auch "Der Große Baphomet" genannt.


Baphomet ist ein Name für den Höchsten (Gott) und die Baphometbraut ist mitnichten als weiblich zu verstehen, sondern es handelt sich dabei um den sogenannten Sohn Gottes, welcher im Judentum auch unter der Bezeichnung "Friedefürst" bekannt ist.

Die Baphometbraut ist auch bei den Indianern in Amerika bekannt unter der Bezeichnung Büffelkalbfrau, siehe dazu z.B. unter:
https://www.gehvoran.com/2015/01/lakota-indianer-rueckkehr-der-weissen-bueffelfrau-steht-bevor/

Bap = Vater, symbolisiert durch einen Stier/Ochsen/Büffel, vgl. den ägypt. Apis-Stier. Stier ist germ. ein Urus, jiddisch Toras. Beim wiedergeborenen Jesus als dem Geist der Wahrheit, aus der Bibel unter dem Namen Jesus Christus bekannt, handelt es sich um den Erben (Erbe, jidd. Yerushe), was der Sohn ist, welcher in der Bibel als "Braut" bezeichnet wird (siehe Offenbarung 22:17). Braut, jidd. Kale, andere Schreibweise Schale, meint den Kelch, welcher als der heilige Gral in die Geschichte einging, und welcher das Blut des Königs enthält.
Bei dem Sohn des Vaters handelt es sich um den Jünger, den Jesus lieb hatte und den er als seinen Sohn zuletzt auch seiner Mutter vorstellt (siehe Johannes 19:26-27).

Bap (Vater) ist im Judentum "der Name" Ha-Shem.
ho = Ha (synonym "der Weg", weg rückwärts gew, meint jew, engl. Jude).
met = plattdt. macht, jiddisch makht.
Braut = engl. Bride (B=F) = Frieden (symblisch ein Stier, germ. Urus) bzw. met "bringt" das Licht.

Baphomet = Friedefürst aka Lichtbringer (= Engel, arab. Malak od. Malik od. Malo od. Malok). Er wird auch genannt "Fürst der Finsternis" aka Dämon, auf den Mond (Dä=Der Mond, aka Mondkalb "Kolob") bezogen.
Friedefürst, jidd. prints fun shlum, das ist UrusOlam = Jerusalem.

Im Judentum ist der Name des LICHTBRINGERS (Malok, also der "Braut" des Geistes "ISAIS"), Ha-Schem Ha-Mephorasch (השם המפורש ha-Shem ha-mefôrash ...), siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ha-Schem_Ha-Mephorasch

Der Lichtbringer, im Neuen Testament ist es der Barabbas, hebr. Sohn des HERRN, voller Name Jesoûs (hò) Barabbâs.
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Außer Irdische nichts gefunden.
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Eisfuchs



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BeitragVerfasst am: 06.07.2019, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Werte Damen und Herren,

im Bezug auf die Wewelsburg kann ich möglicherweise einen interessanten Beitrag leisten.

Das Externstein-System - Anfänge geomantischer Forschung

http://laylines.2013.yooco.de/das_externstein-system.html




Zitat:
Zitat:
Wie in Bild zu sehen ist braucht man nur drei Gitterlängen waagerecht und eine Gitterlänge senkrecht in das Koordinatensystem einzutragen um zur Wewelsburg zu gelangen. Damit liegt die Wewelsburg im 1:3 Gitter
(siehe pimath.de – Geomantie im Ruhrgebiet - Kapitel: erzeugte Gitter)

Hinzu kommt noch, das die Westseite der Externsteinpyramide (magenta Linie) in der Nähe der Wewelsburg verläuft und die Lage der Burg in der Spitze der Externsteinpyramide angebracht ist.
So hat die Burg gegenüber den Externsteinen einen direkten dreifachen Bezug und ist dadurch eindeutig an den Externsteinen orientiert. Das ist sozusagen das geomantische Geheimnis der Wewelsburg.


Die Wewelsburg wurde gewiss nicht ohne Grund dort errichtet.[/quote]
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Beste Grüße - Eisfuchs

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VRIL1922



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BeitragVerfasst am: 06.07.2019, 19:27    Titel: Die MAGNA FIGURA Baphomet Antworten mit Zitat

Die MAGNA FIGURA Baphomet

( Archivtext, neue Bearbeitung )



Ein Begriff und ein mythischer Gegenstand.

Im Mittelalter gelangte die SIGNUM SECRETUM TEMPLI, die „Geheimwissenschaftliche Sektion“ des Tempelritterordens, in den Besitz außergewöhnlichen Wissens. Teils aus Italien, teils durch Tauschgeschäfte mit Hasan Ibn Sabbah aus dem Orient.

Diese „Geheimwissenschaftliche Sektion“ der Templer hatte ihre Hauptsitze auf der Achse Augsburg-Wien-Genua, der Hauptsitz war Wien. Diese Templerformation war es, die dem Orden sein geheimnisvolles Flair eintrug. Denn der Templerorden war etwa ab 1170 nur in administrativer und militärischer Hinsicht eine geschlossene Einheit. In spiritueller Hinsicht waren die Unterschiede sehr groß. Die Mehrheit der Templer hing einem mehr oder weniger häretischen Christentum an, andere blieben strikte katholisch. In England, Nordfrankreich und Westdeutschland waren Arianische Strömungen verbreitet, in Ost- und Südfrankreich, Teilen Spaniens und Portugal sowie in Mitteldeutschland herrschte das Marcionitertum vor, welches dem Glauben der Katharer verwandt war. In Süddeutschland/Österreich/Schweiz und Italien entwickelten sich teilweise „heidnische“ Glaubensmodelle, welche aber wiederum mit dem Marcionitertum Hand in Hand gingen (ganz selten auch mit gnostischen Einflüssen).

Auf diese geheimwissenschaftliche Formation, die, verglichen mit dem Templer-Zentrum Frankreich, unbedeutend erschien, geht auch der „BAPHOMET“ zurück, ein häufig mißverstandenes Motiv, das insbesondere auf seinem Weg nach Frankreich vom Ursprünglichen weit abrückte. Doch erst sehr viel später, als der Templerorden längst nicht mehr bestand, verfremdete Eliphas Lévy im 19. Jahrhundert die Templerische Darstellung der Ekklesias, der Kirche, irrtümlich zu „Baphomet“. Dieser Unfug geistert bis heutzutage durch die esoterische Literatur. Lévys bekannte Zeichnung geht auf die symbolische Darstellung der Kirche als gefallener Engel mit Teufelskopf zurück. Insbesondere die Marcioniter sahen in dem grausamen alttestamentarischen Gott Jahwe der Bibel den Satan (El Schaddai), in Christus hingegen die Menschwerdung des wahren lichten Gottes, der im diametralen Gegensatz zu Jahwe steht. Sie stellten also die Kirche, welche Jahwe anbetete, als einen gefallenen Engel mit Teufelskopf dar (aus dem Teufelskopf machte Lévy später einen Bockskopf). Ein weiteres häufiges Templer-Symbol, das umgekehrte Pentagramm, kommt ebenfalls aus dem Marcionitertum. Es versinnbildlicht die Abkehr vom Pentateuch, den fünf Büchern Mose.

Die richtige Baphomet-Darstellung zeigt ein weiblich/männliches Doppelhaupt, das von einem Zopf, der von der weiblichen Kopfhälfte ausgeht, wie von einer Säule getragen wird. Es symbolisiert die beiden allschaffenden göttlichen Ilu-Kräfte Männlich und Weiblich. Dies entspricht dem alten babylonischen Glauben (s.a. Ilu Ischtar). Vor dem ersten Weltkrieg fand der Altorientalist Edmund Meyer einen solchen „Baphomet“ altbabylonischen Ursprungs, welcher sich heute in Bagdad befindet. Hier wird auch das Wort Baphomet klar: Es heißt eigentlich: „Bab-Kome“; das bedeutet: „Tor zum Lichtstrahl“ (Bab = Tor, Kome = Lichtstrahl). Wie auch der griechisierte Name Babylon eigentlich „Bab Ilu“ heißt = Tor zum göttlichen Licht. Durch Übertragungen vom Akkadsichen/ Babylonischen ist Altpersische, von da ins Arabische, dann ins Griechische und schließlich ins Lateinische wurde „Bab Kome“ zunächst zu „Bakome“ und endlich „Baphomet“ verformt. Es ist aber sehr eindeutig, was darunter zu verstehen ist. Das Symbol des Baphomet (Bab Kome) entspricht dem Glauben an die höchsten absoluten Gottkräfte Männlich und Weiblich, welche durch die Liebesgöttin vereinigt, bewußt und schöpferisch werden.



Eine magische Apparatur.

Was war die „Figura“ des „Großen Baphomet“, wenn wir dem Geiste ihrer Schöpfer folgen? Eine magische Apparatur! Ihr Sinn und ihre Funktion waren auf eine aus damaliger Sicht ferne Zeit ausgerichtet: Auf den Übergang vom 20. ins 21. Jahrhundert, als das Neue Zeitalter, das Wasserkrugzeitalter (fälschlich zumeist Wassermannzeitalter genannt). Es war innerhalb des Tempelritterordens nur eine verhältnismäßig kleine Formation, die sich solchen Ideen ganz und gar verschrieben hatte. Das Zentrum all dessen war Wien. Hinter alledem stand ein mystisch-kosmologisches Glaubenssystem, das zu kennen und zu verstehen für alles Nachfolgende wichtig ist.

Noch ehe die Große Figura entstand, hat es offenkundig bereits kleinere „Fuguri“ geben, äußerlich der späteren MAGNA FIGURA gleich, aber nur ca. 80 bis 90 Zentimeter hoch. Diese kleinen Figuri (von denen nach einer Quelle sechs, nach anderen neun Stücken existiert haben sollen), wurden gewissermaßen als „Funkgeräte zum Jenseits“ verstanden, als Hilfsmittel zur Kommunikation mit den höheren Wesen des Jenseits (Engeln etc.). Diese magischen Instrumente waren prinzipiell ähnlich aufgebaut wie später die MAGNA FIGURA geplant wurde. In den kleinen Figuren wirkten je ein Amethyst und ein Bergkristall, verbunden und in Funktion gesetzt durch einen Zopf aus den magisch aufgeladenen Haarschweifen zweiter Frauen. Die äußere Form der Figur mit der zopfförmigen Säule weist auf diesen Inhalt hin. Für die Große Figura wurde diese äußerliche Form beibehalten, obgleich sie wahrscheinlich keinen Zopf enthalten sollte (dieser Punkt ist umstritten).



Das mystisch/magische System.

Die höchste Gottheit sind die Kräfte Männlich und Weiblich, das weibliche Ilu und das männliche Ilu. In ihrer Berührung werden beide zu den Iluhe, der namenlosen Allschöpferkraft. Einen einzigen Gott, wie nach biblischer Vorstellung, gibt es demnach nicht. Unter den Iluhe gibt es jedoch viele mächtige Wesen des Jenseits; lichte, die unsere Ahnen die Götter nannten, und finstere Dämonen. Außerdem gibt es zahllose andere Wesen des Jenseits, die mitunter auch mehr oder weniger Einfluß auf die Erdenwelt nehmen. Diese diesseitige Welt ist nicht die „wahre Welt“ – denn die liegt im Jenseits –, sondern quasi ein Provisorium, das wir, die wir alle kleine gefallene Engel sind, zu unserer ersten Wiederverkörperung brauchen. Nach dem Sterben verkörpern wir uns dann in jenseitigen Welten wieder. Der Astralkörper, unser ewiger innerer Leib, bleibt dabei stets das Muster für unsere Form. Die Unterschiede zwischen Männlich und Weiblich sind ganz grundlegender Natur. Mann und Frau sind von verschiedenartigen Gottkräften erfüllt, eben entweder vom männlichen Ilu oder vom weiblichen Ilu.

Die bedeutsamste Gottheit unter den Iluhe ist die Göttin der Liebe (Venus, Aphrodite, Ischtar, Freyja, Aramati, Inanna etc.), denn allein durch ihre Mittlung können die beiden Urelemente zusammenkommen und schöpferisch werden (daher rühren auch die sexualmagischen Komponenten).

Die Wiener Baphomet-Darstellung, die schon im alten Mesopotamien ihre Vorbilder hat, soll all dies versinn-bildlichen. Zugleich ist sie eine magische Anlage. Aufgrund ganz bestimmter Abmessungen und Proportionen, sollen zwei mit Ilu-Schwingungen aufgeladene Kristalle in ihr belebt werden. Auch der Schliff der Kristalle spielt dabei eine Rolle, der eine ist für die weiblichen Schwingungen geeignet und der andere für die männlichen. Die belebende Verbindung zwischen diesen beiden kann allein von einer jungen Frau durch deren lange Haare geschaffen werden, die wie „magische Saiten“ wirken. Diese Frau übernimmt dabei gewissermaßen die Funktion der Göttin. Da der weibliche Astralkörper (im Gegensatz zum männlichen) auf großer Länge die Haare umfaßt, wirken diese wie „Antennen“ in das Reich der Göttin. Der Planet Venus, der Stern der Liebesgöttin, ist die Schwingungsschleuse zum lichten Jenseits. Der Begriff Einherier, der dabei für den männlichen Teil eine Rolle spielt, stammt aus dem Germanischen, die Mythe um die Welt der ewigen Morgenröte, die einen Mittelpunkt der Mythe bildet, stammt hingegen aus Rom. Kaiser Augustus, der ihr anhing, hatte eine Geliebte halb germanischer Herkunft. Durch diese dürfte jener germanische Begriff nach Rom eingewandert sein. Die Mythe besagt, daß es in ganz bestimmten Fällen zu Verkörperungen von Halbgöttern auf Erden kommen kann, wie auch zur Wiedergeburt bedeutender Persönlichkeiten. Dazu bedarf es mehrerer magischer Vorgänge, die immer in einer Verbindung von Mann und Frau gipfeln – in der Vereinigung der Iluhe im Licht der ewigen Morgenröte, den Strahlen der alles bewirkenden Liebesgöttin.



Magische Maschine

Die „Figura“ des Großen Baphomet ist als eine „magische Maschine“ zu verstehen. Durch sie können ganz bestimmte Schwingungen geballt und in Funktion versetzt werden. Wenn dieser Vorgang gelingt, geht vom Scheitel des baphometischen Doppelhaupts ein Strahl aus, der in Schwingungsaffinität zu „Ilum“ steht, jener unsichtbaren magischen Sonne, durch welche die göttlichen Ilu-Kräfte vom Jenseits ins Diesseits dringen (diese magische Sonne ist mißverständlicher Weise mitunter auch schwarze Sonne genannt worden, was aber nur besagen will, daß sie für das irdische Auge unsichtbar ist).

Wenn jene magische Apparatur also in Kraft tritt, so glaubten die Geheimwissenschaftler unter den Templern, dann würde die Macht ihres Geistes sich über die ganze Erde ausbreiten und ein neues Reich in einem neuen Zeitalter entstehen lassen.



Zur MAGNA FIGURA des „Großen Baphomet“.



Der sogenannte „Große Baphomet“ – oder auch die MAGNA FIGURA – muß um 1200 entstanden sein, kaum früher und kaum wesentlich später. Er hat vielleicht etwa zwischen 1225 und 1243 von Fall zu Fall im Templer-Ordenshaus in der Wiener Blutgasse gestanden, wofür es aber keine unmittelbaren Zeugnisse aus dem Orden gibt, sondern lediglich Annahmen von Seiten der Inquisition.

Die Figur hat sich, falls überhaupt, sicher nie permanent in der Blutgasse befunden. Wie gesagt, es ist nichteinmal ganz sicher, ob überhaupt! (Es haben sich manche Legenden gebildet.) Sicher befand sich die Figur zeitweilig an einem geheimen Ort in der Nähe des heutigen Klosterneuburg, bzw. heute zwischen der Stadtgrenze von Wien und Klosterneuburg (damals war das natürlich alles noch anders). Es gab ein ordenseigenes Gebäude, das völlig verschwunden ist, an der Stelle ist heute nur ein Gebrauchtwagenplatz, oder so war es jedenfalls eine Weile. Das war aber vermutlich nicht jener geheime Ort, der muß näher Richtung Wien gewesen sein. Es war schon damals streng geheim, niemand weiß das mehr.

Die Figur war etwa 1,25 hoch (ohne den hölzernen Sockel). Die Köpfe waren also lebensgroß. Das männliche Gesicht soll dem des Kaisers Augustus geähnelt haben (es war auch ohne Vollbart, wie ältere Darstellungen zeigen), das weibliche Gesicht war das einer vielleicht zwanzigjährigen Frau. Im Gegensatz zu späteren Darstellungen mit zwei Zöpfen gab es einen Zopf, der von der linken Kopfseite der Frau ausging, sich um des Hals (quasi des Mannes) wand und dann etwa in der Stärke des Halses nach unten verlief. Die Figur hat also wohl massiver ausgesehen als die bekannten Darstellungen. Das Zopfende geht auseinander. Diese Figur ist soweit völlig aus Gold.
Unter dem auseinandergehenden Zopfende befindet sich ein oben gewölbter und unten achtkantiger Sockel aus Holz. Dieser ist wiederum mit Gold und auch mit Edelsteinen verziert, vor allem mit Karneolen (vielleicht auch ausschließlich, denn über andere Steine ist nichts bekannt, es ist aber wahrscheinlich, daß auch andere wertvolle Edelsteine, Perlen etc. aus Kreuzzugsbeute verwendet wurden).

Die Höhe des Sockels ist nicht genau bekannt, er dürfte aber verhältnismäßig groß gewesen sein. Es befand sich in dem Sockel eine Schublade, darin lag die Spitze eines Frauenzopfs, auf welcher der untere Kristall zu lagern war (er kann also nicht allzu groß sein). Auf dem Scheitel des Doppelkopfs war eine Öffnung für den oberen Stein, die man nur von oben sehen konnte. Von oben nach unten verlief eine Bohrung durch Kopf und Zopf, die aber sehr dünn war, nur etwa einen halben Zentimeter (ca. 6 mm, nach alten Zoll-Maßen umgerechnet). Sofern diese als wahrscheinlich anzunehmende, aber nicht definitive Information richtig ist, konnte die Säule der MAGNA FIGURA also nicht dafür vorgesehen sein, einen Zopf zu enthalten.

Die Figur war also wahrscheinlich massiv. Sie bestand vermutlich aus einer dicken Goldschale, die in zwei Hälften um einen Holzkern zusammengeschweißt war.
Das ist nur eine Annahme, manche meinen, sie sei aus massivem Gold gewesen (das Vermögen dazu wäre vorhanden gewesen).

Hergestellt wurde die Figur sicher im Raum Wien. Einige Details sollen von einem Handwerker in oder aus Augsburg angefertigt worden sein. Diese Figur war kein „offizielles“ Templerwerk, sondern gehörte dem süddeutsch/österreichisch/nordilalienischen Ordenszweig Augsburg-Wien-Genua.

Der untere Stein „Garil“ (Gral) ist geklärt, er stammt aus dem Besitz des Königs Nebukadnezar II. von Babylon, der ihn bis auf Sargon I. zurückgeführt haben soll (so lautet die Annahme). Ob der obere Stein der „Schwarze Stein“ im Untersberg ist, ist eine Annahme. Dagegen spricht, daß die Figur sicher vor 1226 hergestellt wurde. Die Mythe kann jedoch leicht älter gewesen sein (eventuell sogar assyrischen Ursprungs, man denke an die Erscheinung der Isais bei den Resten von Ninive, wo Hubertus sie erstmals sah und Anweisungen empfing). Dieser Punkt ist also unklar. Allerdings würde die Form der Einlassung im Doppelhaupt ganz genau passen. Auch Darstellungen mit der spitz oben herausragenden Hälfte des Steins würde genau passen. Es paßt auch die Übergabe durch ein weibliches Wesen (Isais), da es der „weibliche“ Kristall ist, während der untere, „männliche“ auf einen König zurückgeht.

Die Spur der Figur verliert sich 1243/44. Die letzten Informationen darüber kommen von der Inquisition, worin angenommen wird, sie sei nach Berlin geschafft worden. Quasi intern gibt es darauf keine Hinweise. Später wurde aber allgemein angenommen, die Figur sei nach Berlin geschafft worden. Wie gesagt: Es gibt für diese verbreitete Annahme kein unmittelbares Zeugnis. Ebenso nicht über die Blutgasse. Intern läßt sich nur sicher sagen, daß die Figur irgendwo zwischen (nach heutiger Ortslage) Wien und Klosterneuburg war und dort wohl auch bleiben sollte, zumindest ursprünglich. Wenn man spekulieren will, käme auch Genua als „Fluchtort“ in Frage, und falls das zuträfe, später Murano bei Venedig, ein Refugium des Bucintoro (siehe auch dazu).

Genua wurde zu einem Schwerpunkt, weil dort zahlreiche von einem der Kinderkreuzzüge gestrandete deutsche Kinder blieben und von dortigen Adselsfamilien aufgenommen wurden, und die deutsch-italienische Achse daher sehr eng war. Aber, nochmal, es gibt kein internes Zeugnis darüber, daß die Figur ihren Entstehungsplatz jemals verlassen haben muß!

Ferner wäre zu sagen, daß die Titulierung „Der große Baphomet“ aus jüngerer Zeit stammt, während ursprünglich immer nur von „Der Figur“ (FIGURA) die Rede war und sie nicht im Rahmen des offiziellen Templerordens bestand. Wahrscheinlich hatten auch die „Ritter vom schwarzen Stein“ nichts oder nur indirekt mit ihr zu tun bzw. in untergeordneter Stellung (eventuell als Hüter des oberen Steins oder ähnlich). Es gibt Hinweise darauf, daß es eine Frau gab, die vorwiegend in Wien war, aber aus Genua stammte, welche bei alledem Regie führte. Eine solche Frau ist mehrfach intern erwähnt. Man muß dazu wissen, daß der Templerorden in Italien nicht sonderlich ausgeprägt und daher auch kaum von Ville neve du Temple in Paris aus kontrolliert wurde, wo ja bis zuletzt zwar Häresie, aber doch bis zu einem gewissen Grade Christentum herrschte, während auf der Achse Augsburg-Wien-Genua „die Göttin“ verehrt wurde, welche, eindeutig mit der römischen Venus und der babylonischen Ischtar gleichzusetzen ist.

So weit also, wie sich diese Fragen im Augenblick beantworten lassen. Die Frage nach dem materiellen Wert der Figur ist wohl klar: Er war sehr hoch. Man muß daher auch damit rechnen, daß sie im Laufe der Zeit gefunden und um ihres Materialwertes willen zerstört worden sein könnte.

Aus der Wiener Blutgasse ist weitgehend sicher bloß das lebensgroße Wandbild der Göttin mit den flügelartig ausgebreiteten Haaren. Das Zeugnis stammt zwar nur von der Inquisition, ist aber glaubhaft. Intern ist über diese Darstellung in der Blutgasse nichts überliefert – wie es überhaupt über das Haus in der Blutgasse so gut wie nichts gab, es war ja kein geistliches Haus, sondern ein Kontor! Die Darstellungsweise der Göttin in dieser Form ist aber mehrfach und sehr sicher bezeugt.
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