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Hintergründe zu Z-PLAN
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Luzern
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Anmeldedatum: 10.04.2006
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 11:54    Titel: Hintergründe zu Z-PLAN Antworten mit Zitat

Der gesamte Bereich geheimer deutscher Aktivität in und nach dem Zweiten Weltkrieg kulminiert gewissermaßen im Z-Plan von Admiral Canaris. Dort laufen die Fäden sämtlicher Einzelfaktoren solcher Art zusammen, teis direkt und teils indirekt.
Die Tätigkeit des Arbeitskreises Z-Plan (AZP) reicht daher über die bloße Aufhellung der speziellen Hintergründe des Romans "Z-Plan" hinaus, sie betrifft die Hintergründe des Z-Plans an sich. Manche Aspekte sind erst durch die Arbeit des AZP erstmals klar erkannt worden.
http://www.causa-nostra.com/Ausblick/Arbeitskreis-Z-Plan-AZP-a0707a02.htm
http://www.causa-nostra.com/Einblick/Geheimaktionen-e0708a02.htm
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Alex



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BeitragVerfasst am: 11.04.2008, 14:37    Titel: In regard to Z Plan Antworten mit Zitat

What role was the U-bote U-234, in the Z Plan?
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Valor



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Beiträge: 102
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BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zum allgemeinen Verständnis von U-234:
http://de.wikipedia.org/wiki/U_234
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LoneStar



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Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 15:05    Titel: Z-Plan Submarine Antworten mit Zitat

The submarine from the Z-Plan intentionelly was sunk near Toulon, to be used afterward as an archive. So all kind of material become secured and hidden from their enemies and that is even the reason they aimed on.
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Valor



Anmeldedatum: 11.04.2008
Beiträge: 102
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BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 21:01    Titel: Re: Z-Plan Submarine Antworten mit Zitat

LoneStar hat Folgendes geschrieben:
The submarine from the Z-Plan intentionelly was sunk near Toulon, to be used afterward as an archive.


Hello LoneStar, which U-boat number are you referring to?

Zitat:
So all kind of material become secured and hidden from their enemies and that is even the reason they aimed on.


How did they access the material?
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LoneStar



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BeitragVerfasst am: 16.04.2008, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

It was a VIIC class boat and the correct U-designation was secret anyway. U234 was olny taken as a novel name.

The material should be procured by divers if necessary. That were indicated by the former LI, the leading engineer.
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AZP



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Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: 10.06.2008, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Im Buch Z-Plan ist das angeblich bei Toulon auf Grund gesetzte U-Boot mit U 812 beziffert. Offiziell ist dieses Boot gesunken, wenn auch ohne definitive Bestätigung. Es handelte sich, wie Lone Star schon mitgeteilt hat, um einen VIIc-Typ, also nicht den neuesten Typ, aber schon mit einem Walther-Schnorchel ausgestattet. Nach neueren Nachforschungen kann es sogar sein, dass diese U-Boot-Bezeichnung stimmt. Der Lageplatz ist aber sicher nicht vor Toulon, sondern eher weiter östlich, es sollte wahrscheinlich eigentlich Genua erreichen, aber dafür war es zu spät. Was sich an Geheimen an Bord befand, wissen wir nicht, aber die Mission hat es mit höchster Wahrscheinlichkeit gegeben. Gruß AZP, Jürgen
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Apollon



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BeitragVerfasst am: 10.06.2008, 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hello Lonestar,

which LI did you mean ?
and which Boat Number ?

i can ask in an U-Boat Group.

an Azp:
ist U812 nun richtig ?
kann eigentlich nicht sein, denn ein U-812 gab es -offiziell- nicht.
siehe http://uboat.net/boats/listing.html

Bei genaueren Angaben kann ich alte Veteranen fragen.

Gruss
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AZP



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Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: 10.06.2008, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Merkwürdig, lieber Apollon,

wir wissen, wie der LI hieß, haben ihn auch persönlich gekannt. Werden aber nochmals nachhaken.

Beste Grüße, Jürgen
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Apollon



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Wohnort: Die Rote Erde, Heilig Land unserer Ahnen

BeitragVerfasst am: 10.06.2008, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Juergen,

Name und nachhaken, waere toll.

möglicherweise handelt es sich um die Baunummer 812.
Die Baunummer stimmt nicht mit der U-boots- Nr. überein.
siehe zb U209 hatte die Baunummer 635.

Gruss
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Ranald



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BeitragVerfasst am: 10.06.2008, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Many late wartime U Botes were publicly numbered the same as ones known by Allies to be either sunk or scrapped. Thus, the official comissioned number would be thought to be of a U Bote not useable, but, suddenly ressurected. This did have an effect of reduced trustability in the information gathered. This was a clever ruse, which actually produced results for the Kriegsmarine.
After the war less than a year, the allies assumed "missing" U Botes were abandoned, or scuttled.I have heard about one hundred are technically missing. The official or public records list only a few, as missing.
You have a good point in the use of the build number , Gruss, rather than the comissioned number. Someone at high Command had to have a way of keeping with the actual U Botes, for parts, inventories and planning.
Ranald
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Apollon



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BeitragVerfasst am: 10.06.2008, 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

hallo Ranald,

in deutsch.
bestimmte bootsnummern wurden evtl 2 mal vergeben ... richtig.

100derte boote werden aber nicht vermisst.
die offiziellen Listen stimmen, zu den offiziellen booten.

ausserdem wurden Boote in Modulbauweise hergestellt. die einzelnen Module dann an der kueste in werften zusammengesetzt.

man werfe dazu einen Blick welche FIRMEN die dinger hergestellt haben und sollte bedenken dass sich diese Industriellen an bestimmten orten trafen. *siehe beitrag von mir)


Gruss
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AZP



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BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 08:15    Titel: Antworten mit Zitat

Speziell an Apollon und Ranald, aber natürlich auch für alle die es interessiert:

Die U-Boot-Angelegenheit hat uns nie besonders interessiert, weil wir in dieser keine Spur sehen konnten, die zu neuen Erkenntnissen leitet. Der Anstoß jetzt wieder, hat aber rege gemacht, jetzt mal schnell in diese Ecke zu gucken. Es zeigt sich ja laufend noch Neues.
Der Ausgangspunkt des AZP ist ja das Rätsel um die Vorlageperson zur Vera des Buchs gewesen, das maß man wissen. Von da aus entwickelte sich dann alles Weitere, zum Teil wie von selbst. Aber erst durch die Sache mit dem Platin-U-Boot usw., erscheint auch das im Mittelmeer auf Grund gesetzte U-Boot in einem neuen Licht.

Über eine Aufstellung der gebauten U-Boote, Verluste usw. verfüge ich im Moment nicht, es gibt aber eine bei einem unserer Freunde, eine Publikation über den gesamten Seekrieg, das weiß ich. Es ist aber dies bisher nie ein besonderes Thema für uns gewesen, wie schon gesagt. Tatsächlich spurlos und völlig unaufgeklärt verschwunden sind aber nur etwa 30 U-Boote, daran erinnere ich mich, oder die Liste in dem Buch stimmt nicht. Oder waren da nur die von dem neuen Typ XXI gemeint?Von denen gab es aber, wenn ich das richtig im Kopf habe, noch nicht viele? Vielleicht stimmt das Buch auch nicht, ist relativ alt. Weiß jetzt den Titel nicht. Irgendwo haben wir noch ein Heft über U-Boote und UFOs mit einer anderen Liste. Wahrscheinlich weiß da keiner Genaues. Ist jetzt aber wohl auch nicht so wichtig.

Aber zu dem U-Boot, um das es jetzt speziell geht:
In der veröffentlichten Fassung des Schlüsselromans wird das Boot vor Toulon zwar U 812 genannt, im ersten Manuskript aber noch U 824, und das hat einen speziellen Grund, denn das Ende 1944 als versenkt angesehene U 842 wurde sozusagen über U 824 drübergestülpt wie eine formalistische Tarnkappe. So scheint es sich zu verhalten, bei näherem Hinsehen.

Trotzdem ist der Einwand von Apollon im CN-Forum berechtigt. Ich bin dem gestern Abend noch nachgegangen, aber wir alle hier kommen eher von der Fliegerei, und das U-Boot war uns ja bis vor kurzem eben auch nicht sonderlich interessant vorgekommen. Ich habe mich daher mit dem Verfasser des Buchs in Verbindung gesetzt, und von ihm heute früh eine E-Post erhalten. Bis auf die mehr privaten Anfangssätze, gebe ich diese E-Post hier gleich wieder. Geändert habe ich nichts bis auf das, dass ich die Namen durch XX usw. ersetzt habe, wo es sich um Personen handelt, die, bzw. Angehörige von diesen, noch gefunden werden können. Wo nötig für das bessere Verständnis, habe ich in Klammern etwas eingefügt. Aufgrund der leidigen Erfahrung, dass solche Menschen sonst leicht behelligt werden, verfahren wir aus Prinzip so, auch wenn dies nicht immer gleich etwas großartig Geheimes heißen muß. Namen von Personen dagegen, die seit Jahrzehnten verschwunden sind und die auch keine findbaren Angehörigen haben, wie etwa F. Busch oder P. Fischer, sind schon im Roman gar nicht erst geändert, weil es nicht nötig war und es sich da auch Personen mit geheimdienstlichem Hintergrund gehandelt hat, die Namen waren vielleicht sowieso falsch.

Nachfolgend jetzt, bevor ich noch etwas dazu sage, die aktuelle E-Post von Ralf Ettl zu dem bewussten Punkt:

Lieber Jürgen,
……………..
Sie erinnern sich an die malerische Erzählung des Herrn Busch von dem Flug Weihnachten 1944 nach New York, mit einer Sonderausführung der He 219 via Grönland-Island etc. Diese Geschichte dürfte ja stimmen, zumindest grundsätzlich. Den Bericht von YY und YYY dazu kennen Sie. (Anmerkung v. Jürgen: YY war ein leitendes Mitglied des Aero-Klubs, ein ehemaliger Torpedoflieger, und YYY sein ehemaliger Kamerad, sie sind beide mit Ju 88 im norwegischen Trondheim stationiert gewesen, zur Bekämpfung des Nachschubs über See für die Sowjets, zeitweilig auch in Finnland, haben zuletzt aber auch noch Geheimmissionen geflogen, mit Fw 200 und Ju 188, u.a. nach Grönland und Spitzbergen, Sonderkommando außerhalb Luftflotte 5. Sie haben Einzelheiten nie erzählt, beide wussten aber auch von einzelnen Geheimflügen auf dem genannten Kurs nach Nordamerika, in die USA, 1944). Ich erwähne das, weil es dafür spricht, daß Busch nicht bloß solche Geschichten erflunkerte, um sich wichtig zu tun und Vertrauen zu gewinnen – auch wenn das seine Absicht gewesen sein mag -, sondern daß er fraglos einiges wußte. Ohne Busch wäre auch das U-Boot vor der südfranzösischen Küste nicht zum Thema geworden, dessen sollten wir uns erinnern – wie auch daran, daß Fischer diese Erzählung von Busch offenbar nicht angenehm war, was wiederum dafür spricht, daß diese Sache noch immer bedeutsam sein konnte, damals in den 1970er Jahren. (Anmerkung v. Jürgen: Fischer war ein enger Kumpan von Busch, aber jünger, nicht die Kriegsgeneration, eine undurchsichtige Gestalt.) YY wurde darauf ja auch so aufmerksam, daß er sich mit XX in Verbindung setzte. (Anmerkung v. Jürgen: Gemeint ist hier der Leitende Ingenieur des bewussten U-Boots, YY kannte diesen, da auch dieser mal in Norwegen gewesen war, und lud ihn ein, man hat sich von da an ein paar Mal getroffen). YY hat sicher mehr erzählt, als ich mitbekam. Ich war damals ja gerade Anfang 20 und mit den wichtigen Personen des Kreises nicht so eng, daß ich überall einbezogen worden wäre. Von den jungen Leuten war das allein Vera, und sie hat auch nicht über alles gesprochen. Zu jener Zeit haben mich solche Anlegendheiten aber auch noch nicht stark interessiert, die größeren Zusammenhänge, wo es solche gab, begriff ich ja erst später. Im Alter von Anfang 20 ist man verliebt, denkt außerdem an Autos und Flugzeuge und an die berufliche Zukunft, anstatt sich in tiefschürfende Gedanken über geheime Missionen der Abwehr zu stürzen; jedenfalls verhielt es sich bei mir damals so, wie die meisten in Ihrem Kreise (dem AZP) ja gut wissen. Für mich wurde das Wichtige jener Lebensphase erst mit zunehmendem Zeitabstand zu einem einigermaßen klaren Bild, und nach all der Zeit bin ich logischerweise nicht einmal immer und überall ganz sicher, ob meine Erinnerungen noch genau stimmen. Es ist ja doch viel Zeit vergangen, das Buch entstand schließlich erst nach Jahrzehnten; und jeder weiß, wie die Erinnerung ja auch manches verklärt, je größer die Zeitdistanz ist. Insofern finde ich Ihr Engagement sehr wertvoll im Sinne aller, die dieser Themenkreis interessiert. Um nur ein Beispiel zu nennen: Einen Zusammenhang mit dem Platintransport, den Sie entdeckten, hätte ich nicht herausgefunden und an einen solchen auch gar nicht gedacht (Anmerkung v. Jürgen: Siehe dazu über die Platin-Spur im CN-Internet). So habe ich auch den Aspekt des U-Boots von XX mehr als dramaturgisches Mittel für die Geschichte angesehen denn als historisch wichtigen Hinweis. Allerdings wußte ich durchaus, daß es dieses U-Boot wirklich gegeben haben dürfte, auch wenn ich bei keinem der Kriegserinnerungsgespräche dabei war, in denen XX Einzelheiten erzählte. Ich erfuhr lediglich von Vera, daß XX, resp. dessen Kommandant, verhältnismäßig kurz vor Kriegsende den Befehl erhalten hatte, die riskante Fahrt durch die Enge von Gibraltar zu unternehmen, um noch etwas – ich erfuhr nie, was – nach Norditalien zu bringen oder bei einem Treffen auf See zu übergeben, und zwar an Vertraute der „Decima“ des Fürsten Borghese. (Anmerkung v. Jürgen: Das war eine Elitetruppe von Kampftauchern.) Wie gesagt, ich kenne diesbezüglich keine Einzelheiten. Doch auf alle Fälle wurde es für die Ausführung des Auftrags zu spät. Deshalb sei ein neuer Befehl gekommen, der lautete, das U-Boot an einer bestimmten, geeigneten Stelle in Küstennähe auf Grund zu setzen, quasi als ein verstecktes Depot, aus dem später geborgen werden könnte, was sich an Bord befand. Um was es sich dabei handelte, wie gesagt, weiß ich nicht. Ebenso wenig kenne ich die Stelle. Toulon habe ich gewählt, weil das von Gibraltar aus sicherlich noch gut hätte erreicht werden können. Ich ging mir aber auch nicht darum, Schatzsuchern eine Fährte zu legen, das wäre auch dann nicht geschehen, wenn ich den zutreffenden Platz gekannt hätte. Toulon ist de facto unwahrscheinlich, ein französischer Kriegshafen, in dem es nur wenige Deutsche gab. Es kann angenommen werden, daß der richtige Ort näher in Richtung Italien liegt. Ich weiß es nicht. Daß dieses U-Boot mit dem Platintransport des anderen erwähnten U-Bootes in Verbindung stehen könnte, erscheint mir jedoch unwahrscheinlich. Wir wissen ja auch nicht, woher das Boot kam, jedenfalls ich weiß es nicht, und die, die es wissen müssen, sind inzwischen verstorben – sie würden es uns aber wohl auch nicht gesagt haben, denn ein Geheimauftrag war das ohne Frage. Dafür spricht auch – um nun auf den eigentlichen Fragepunkt zu kommen – die Benennung des Boots: U 824. (Anmerkung v. Jürgen, nochmals: Bei der Buchveröffentlichung in U-812 abgeändert, eine sicherlich unnötige Sicherheitsmaßnahme, in der Neuauflage steht dann die richtige Zahl.) U 824 gehörte laut XX zu einer Serie von Booten mit verschiedenen Sonderausstattungen für Spezialaufträge, die 1943 gebaut wurden. Es war schon die Zeit, zu der Amerikaner und Briten immer besser in der U-Boot-Bekämpfung wurden. In Deutschland wußte man nicht, ob dies an verbesserter Technik der Alliierten lag, an erfolgreichen Funkanhörmaßnahmen oder an Spionage. Heute ist bekannt, daß vor allem erfolgreiches Abhören der verschlüsselten Funksprüche ausschlaggebend war. Damals rechnete die deutsche Seite aber eher mit Spionage vor Ort, u.a. weil auf den Werften auch Fremdarbeiter eingesetzt wurden. Die Serie der Spezialanfertigungen ist daher offenbar getarnt worden; und zwar durch anscheinende Beendigung der Produktion an bekannten Orten und Verlegung von Einzelteilen auf kleine Werften, die als sicher gegen Spionage galten. Das ist jedenfalls die Darstellung, die mir nachträglich noch gegeben wurde; ob sie stimmt, weiß ich naturgemäß nicht. Was konkret das bewußte U-Boot anbelangt, so soll dieses unmittelbar vor Ende der Kampfhandlungen nochmals quasi indirekt getarnt worden sein, indem der nicht restlos geklärte Verlust des Boots U-842 dafür benutzt wurde, U-824 gewissermaßen formal in U-842 zu verwandeln, ein Boot, das Ende 1944 als versenkt galt und wahrscheinlich auch dieses Schicksal erlitt. Wenn dieser Trick angewendet wurde, so kann das im Grunde nur heißen, daß mit der möglichen Entdeckung der geheimen Sonderbaureihe durch die Alliierten gerechnet worden war. In der Realität ist dieser Punkt aber wohl bis heute nicht schlüssig aufgeklärt worden.
So viel kann ich Ihnen zu diesem Punkt also sagen, mehr ist mir nicht bekannt, und auch das Gesagte steht sicher nicht in allem auf sicherem Boden. Aber das liegt ja nun einmal in der Natur militärischer Geheimnisse, auch wenn diese weit in die Vergangenheit reichen.
Wichtig ist m.E. wirklich der Punkt, daß Busch als erster von einem im Mittelmeer als Geheimdepot auf Grund gesetzten U-Boot sprach. Dieser Mann hat fraglos spezielle Kenntnisse gehabt. Worauf er und Fischer aus waren, ist heute noch unklar, jedenfalls mir, aber daß es da Dinge im damaligen Umfeld gegeben hat, steht wohl außer Zweifel.
……………
Von da an folgen nur noch einige private Sätze.


Letzte Sicherheit gibt es im Hinblick auf das fragliche U-Boot nicht, und das wäre wohl auch unmöglich. Leider wird sich kaum noch herausfinden lassen, woher dieses U-Boot kam, ob es vielleicht doch ein Zusammenhang mit dem Platin-Transport gab.

Grüße an die Runde!
Jürgen / AZP
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Apollon



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BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ein U-824 hat es genausowenig gegeben.
und U-842 ist
"Sunk at 1400hrs on 6 Nov, 1943 in the western North Atlantic, in position 43.42N, 42.08W, by depth charges from the British sloops HMS Starling and HMS Wild Goose. 56 dead (all hands lost)."
Q.: http://uboat.net/boats/u842.htm

Also irgentwas stimmt immer noch nicht.
es gibt Faelle wo sehr wahrscheinlich dopelnummern vergeben wurden, bzw anderes.
ein o.g. U-Boot ist aber nicht darunter.

der Name des LI waere somit als einziges noch interessant um diesem ein Boot zuzuordnen.

Gruss
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AZP



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BeitragVerfasst am: 12.06.2008, 07:36    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,

im Hinblick auf U 842 paßt das, was Sie anfügen, Apollon, ja sehr gut zu dem, was wir vorher dargestellt haben: U 842 wurde als versenkt gemeldet, Ende '43. Kann sein, von englischer Seite genauer, von deutscher ohne genaue Erläuterung, was ja auch logisch ist. Das Tarn-U-Boot U 824 wurde bei der Gelegenheit sozusagen in U 842 umgetopft, und damit war es jeder Nachforschung entzogen. So könnte es gewesen sein. Ob es wirklich so war, weiß wohl nur der Klabautermann!

Wenn wir keine Namen nennen, richtet sich das gegen niemanden persönlich, also sicher nicht gegen Sie, aber in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass irgendwelche Leute Familien belästigen, und so etwas kommt daher prinzipiell nicht mehr vor. Sie würden es bestimmt ebenso halten. Man kann ja nie wissen, wer etwas aufschnappt.

Diese ganze Angelegenheit mit dem U-Boot ist aber, wie ich schon sagte, bei uns nicht mit Priorität behandelt worden. Was dahinter steckt und ob dies ernsthaft von Bedeutung ist, wissen wir nicht, wüßten auch nicht, wie das herauskriegen.

Viele Grüße
Jürgen / AZP
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Apollon



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BeitragVerfasst am: 12.06.2008, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo !

Meine Angaben beziehen auf Aussagen von - Veteranen - die ich befragt habe.
Also wenn es den LI gegeben hat, bitte den Namen per PM an mich.
Natuerlich weiss ich wie solche Angaben gehandhabt werden. Im Rahmen dessen waere aber eine Aufklaerung des Ganzen doch sicher auch im Sinne von CN, oder ?

Die Veteranen Kontakte meinerseits beziehen sich nicht auf irgentwelche U-Boot Leute sondern diese sind entsprechend mit den geheimen Operationen damals vertraut gewesen.
Mehr moechte ich dazu nicht sagen. entsprechend dem Namen des LI kann man so nachvollziehen welches Boot gemeint ist und nicht die Familie belaestigen.
Eine entsprechende Nachfrage mit entsprechenden Angaben aus dem CN Kreis wuerden auch eine Nachfrage bez. des Platinbootes ergiebiger machen, denn da gab es einiges in der Richtung.

wie gesagt U-842 ist nicht umgenummert worden, nach den mir vorliegenden Angaben. Da gab es weit mysterioeseres an Vorkommnissen. zb U-20X

mit Gruss
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AZP



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BeitragVerfasst am: 13.06.2008, 06:16    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen, Apollon,
also ich kümmere mich drum, muß selber erst nachfragen. Es ist über 35 Jahre her, und das U-Boot ist uns ja bislang nicht so wichtig erschienen, der Anstoß kam erst aus dem Forum. Die Witwe kann man erreichen, bzw. eine Dame des AZP-Kreises kennt sie. Anfang bis Mitte kommender Woche sollten wir den Namen, auch die richtige Schreibweise, kennen, dann teile ich Ihnen diesen mit.
Bei dieser Gelegenheit zur Information: Nur zwei vom AZP sind direkt der CN zuzurechnen. An sich setzt sich der Arbeitskreis aus Leuten zusammen, die die Original-Vera gekannt haben, das war der Ausgangspunkt, sowie natürlich, was sich dadurch ergeben hat. Esoterisches steht hier also nicht im Vordergrund, diese Sicht rückt erst in neuester Zeit näher, speziell, so weit es die damaligen Dinge betrifft und eventuell Vera, was noch strittig ist, aber es könnte vielleicht doch sein.
Grüße, Jürgen / AZP
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Apollon



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BeitragVerfasst am: 13.06.2008, 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

um es mal ganz klar zu sagen :
ein Boot im Mittelmeer gab es ... NICHT !

Gruss
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AZP



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BeitragVerfasst am: 13.06.2008, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Sie das definitiv wissen, Apollon, können wir dieses Thema ja beenden, für uns ist es sowieso nie besonders wichtig gewesen. Die Aussage kam damals allerdings von zwei ernst zu nehmenden Männern. Ich war nicht dabei, der Roman-Autor auch nicht, daher konnte in das Buch nur kommen, was erzählt wurde. Aber, wie gesagt, es ist nicht so wichtig, andere Punkte interessieren uns viel mehr. Ich gehe mal davon aus, Sie sind in diesem Punkt eindeutig unterrichtet, wie es klingt. Dann wird diese U-Boot-Angelegenheit im Anhang entsprechend angemerkt, werden sehen.
Grüße Jürgen / AZP
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Apollon



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BeitragVerfasst am: 13.06.2008, 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ,

dann warte ich gerne bis die Witwe befragt ist, auf U-Boot nummer und Name des LI. (den bitte per PM) ich werde dies dann genau erfragen bei gewissen leuten .

ausserdem gibt es KTB's.

es wurde def versucht 2 Boote ins Mittelmeer zu bekommen, dies glueckte nicht.

Bei Nummer und LI Name kann man allerdings genauer schauen.

Ein Boot vor Nizza waere viel sinnreicher gewesen, als Toulon, - gabs aber auch nicht. Boote vor Portugal waeren kein Problem, da gab es sogar mehere.

wie auch immer.

Gruss

Apollon
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