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Die Templer-Offenbarungen

 
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VRIL1922



Anmeldedatum: 19.05.2009
Beiträge: 268
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BeitragVerfasst am: 16.02.2010, 14:28    Titel: Die Templer-Offenbarungen Antworten mit Zitat

Code:
Die Templer-Offenbarungen sind – insbesondere wegen Strittigkeiten in einigen Details der Aufzeichnung sowie auch der Übersetzung – nicht allgemein als historisch exakt anerkannt, obwohl namentlich die „Erste Templer-Offenbarung" als weitgehend gesichert angesehen werden darf. Dagegen bestehen hinsichtlich der „Zweiten Templer-Offenbarung", welche auch nicht vollständig erhalten ist, gewisse Zweifel, speziell bezüglich dessen, ob die dort genannte Offenbarungsquelle richtig erfaßt wurde. Auf alle Fälle sind beide Texte lesenswert.


Könntet ihr mir die ausagen im Text etwas erleutern in bezug
auf die Echtheit der Schriften in besonderen zu der ausage der
historischen beläge der Roderich Berichte die ja im zweiten teil
weitergefürt werden,es soll sich ja um die mitteilungen der Isais
handel die ja selber sagt sie sei Ichtar,gibt es irgend welche anhaltspungte
das der zweite teil eine fälschung ist,oder gar der erste teil,der Templer
Offenbarungen.
liebe grüße VRIL1922 Very Happy
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Luzern
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Anmeldedatum: 10.04.2006
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 16:37    Titel: Zur Angelegenheit Templeroffenbarungen Antworten mit Zitat

Umstritten ist zunächst einmal die Entstehungszeit. Für die erste 1235, 1236 oder auch 1237? Am wahrscheinlichsten dürfte 1235 sein. Für die zweite ist der Zeitraum viel größer, entweder 1238 oder 1248; die Jahreszahl ist schwer zu erkennen.
Da der Komtur Hermanus von Tempelhove (Tempelhof, später Berlin) sie erwähnt, dessen Siegel erstmals 1247 belegt ist, könnte 1248 wahrscheinlicher sein.

Zum Inhalt:
Per se Fälschungen sind wahrscheinlich beide Texte nicht. Bezüglich der ersten "Templeroffenbarung" darf dies sogar als sicher gelten. Fraglich sind jedoch die Übersetzungen in verschiedenen Punkten.
Bei der ersten ist auch ungewiß, um welche Göttin es sich handelt. Es wird von Ischtar gesprochen, aber auch der Name "Isai" (nicht Isais) steht genannt und dieser ist sogar der ursprüngliche, im Urtext geschriebene. Daß es sich dabei um Ischtar handelte, geht auf Peter Jensen zurück, der meint, Isai sei eine Koseform für Ischtar.
Es kann aber durchaus sein, daß diese Isai ein ansonsten unbekanntes Wesen ist!
Ähnlich verhält es sich bei der Offenbarerin der zweiten Templeroffenbarung, welche oft Tanith zugeschrieben wird, was aber nirgends gesichert ist. Diese Annahme geht auf den dänischen Bischof Münter zurück, der diese Schlußfolgerung aufgrund des Schauplatzes der ersten Templeroffenbarung, mit Karthago, anstellte.
Schon in dieser Hinsicht enthalten die in Gegenwartsdeutsch vorliegenden Fassungen der Texte also gewisse Modifikationen, und da die Vorlagen nicht mehr greifbar sind, läßt sich vieles nicht überprüfen (die 1. liegt im Vatikan).
Jede Übersetzung ist ja gleichsam schon eine Interpretation. Vor allem aber ist das Verständnis der Worte einem Wandel in der Zeit unterworfen. Dazu kommt, daß Übersetzer auch bewußt Tendenzen einfließen lassen können, ohne darum im engeren Sinne des Wortes zu fälschen. Auf alle Fälle muß aber gesehen werden, daß hier
mittelalterliche Schriften im Zeitgeist des 19. Jahrhundert übertragen wurden.
Es ist also äußerst schwierig zu beurteilen, was wie ursprünglich gemeint war. Die Eckpunkte des Ganzen dürften aber doch richtig erfaßt sein.
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VRIL1922



Anmeldedatum: 19.05.2009
Beiträge: 268
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 19.02.2010, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ich danke dir für die Antwort,damit kann ich schon etwas
mer anfagen als im büchlein ist.
ob nun die Jahres zahlen richtig sind oder nicht ist
für mich nicht wichtig,und das schriften durch die übersetzung
durch das Bewustsein der leute beeinflust werden ist auch richtig
aber es geht halt nicht anders.
beim namen der Botin glaube ich das er richtig ist,da sie selber
sagt das sie in anderen länder auch anders genant würde.
ich versuche die TEXTE immer im zusammenhang mit der IHLU-lehre
zu sehen.
Liebe grüße Werner (VRIL1922) Very Happy
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Salamander



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BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 02:05    Titel: Fragen an die CN-Moderation Antworten mit Zitat

1. Da steht, das Jesus von Jovian getauft worden sei. Handelt es sich um den Lieblingsjünger mit der Offenbarung, oder sind das zwei verschiedene?
2. Wenn es zwei waren, was wurde aus dem Täufer?
3. Gibt es eine Zusammenfassung all dieser Texte, also gewissermaßen eine ECHTE Bibel?
4. Wenn ja, kann man diese erwerben?
5. Gibt es "Isais' Höllenfahrt" auch vollständig? Nach Möglichkeit mit den babylonischen Götternamen, denn die dort vorgenommene Übertragung in
germannische ist unpassend bis falsch.
Mit den besten Wünschen für das neue Jahr!
Euer SALAMANDER
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Stutz



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Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Salamanden,

in diesem Fall ist Jovian (Johannes) der Täufer gemeint.
Der Name Jovian ist einfach die Original- und Urform des später über verschiedene sprachliche Stationen zu "Johannes" gewordenen Namens.

Viele Grüße
Stutz
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Salamander



Anmeldedatum: 28.12.2010
Beiträge: 46
Wohnort: Linz/Donau

BeitragVerfasst am: 07.01.2011, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, lieber Stutz! Mir kam es darauf an zu wissen, ob es sich um einen einzigen Jovian handelt oder um zwei, die beide Jovian hießen. Da es sich um zwei handelt, muß auch der Täufer Nichtjude gewesen sein. Meines Erachtens kommt der Name vom Wesfall zu Iupiter, nämlich Iovis. Demnach wäre Iovianus "der des Iupiters ist". Das hieße, das beide wahrscheinlich Römer waren und keine Griechen, denn im Griechischen heißt der Göttervater Zeus. Aber auch das ist nicht zwingend, denn es gab ja einen regen Kulturaustausch zwischen beiden.
Aber!: Nie und nimmer würde ein Jude so heißen!
Der Name Johannes ist keines Falles eine sprachliche Entwicklung aus Jovian, sondern eine durchtriebene, levantinische Fälschung zur höheren Ehre des Adonai Jehudim, des Herrn der Juden. SALAMANDER
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Stutz



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Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 08.01.2011, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Es dürfte sich so verhalten, lieber Salamander.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, soll der Evangelist Jovian ("Johannes") griechisch-römischer Abstammung gewesen sein. Über den Täufer weiß ich diesbezüglich jetzt nichts zu sagen.
Aber zweifellos stimmt wohl, daß aus ursprünglich Jovian eine judaisierte Form "Jochannan" und endlich Johannes gemacht wurde. In Wien müßte man das alles genau wissen. Vielleicht mal fragen: Baphometische Ges.

Viele Grüße
Stutz
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VRIL1922



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Beiträge: 268
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 05.11.2011, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Stutz hat Folgendes geschrieben:
Es dürfte sich so verhalten, lieber Salamander.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, soll der Evangelist Jovian ("Johannes") griechisch-römischer Abstammung gewesen sein. Über den Täufer weiß ich diesbezüglich jetzt nichts zu sagen.
Aber zweifellos stimmt wohl, daß aus ursprünglich Jovian eine judaisierte Form "Jochannan" und endlich Johannes gemacht wurde. In Wien müßte man das alles genau wissen. Vielleicht mal fragen: Baphometische Ges.

Viele Grüße
Stutz


Wen ich mich recht entsiene ist der Täufer doch seines kopfes
verlustieg nach der Bibel und der Salome auf einen Tablet gebracht
worden.
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